Marktbericht

Der Standort

Im Rheinisch Bergischen Gebiet lassen sich vor allem 3 Städte nennen: Leichlingen, Langenfeld und Leverkusen.
Leichlingen liegt auf halbem Weg, zwischen Köln, Leverkusen und Düsseldorf; und doch ganz im Grünen.
Mit guter Anbindung zur A1 und A3 ist Leichlingen dennoch ein erreichbares Erholungsgebiet für Entspannungssuchende jeden Alters. Die rund 29.015 Einwohner beleben ein freundliches, modernes Stadtzentrum; dörflich gebliebene Ortschaften, Rad und Wanderwege bieten den Besuchern und Bürgern einen erholsamen Ausgleich zum stressigen Alltag. Leichlingen hat eine interessante Mischung aus gemütlichem Dorf und moderner Architektur, aus ländlicher Idylle und regem Geschäftstreiben in der Innenstadt.
Leverkusen, direkt am Rhein gelegen, ist mit seinen rund 161.858 Einwohnern verkehrstechnisch hervorragend angebunden. Die Stadt Leverkusen hat viele Gesichter: sie bietet gute Voraussetzungen für effektives Wirtschaften und Arbeiten. Rund 800 ortsansässige Unternehmen platzieren sich sehr erfolgreich am Markt. Ab Februar 2010 zeigt sich Leverkusen mit einem neuen Stadtkern: die Rathausgalerie, eine Kombination aus Bürgertreff und Einkaufszentrum. Verschiedene Parks und Grünflächen durchziehen die Stadt. Nicht nur viel Natur, sondern auch ein großstädtisches Kultur- und Sportangebot bringen eine gelungene Mischung in diese Stadt.

 

Die Marktentwicklung

Die Entwicklung am Immobilienmarkt im Rheinisch Bergischen Kreis bleibt trotz Wirtschaftskrise stabil. Dennoch lässt sich aufgrund politischer Spannungen eine Verzögerung bei den Kaufzeiten bemerken.
Vor allem sieht man eine größere Nachfrage nach Einfamilienhäusern mit gehobener Ausstattung in überschaubarer Größe. Für gepflegte Objekte in guter Wohnlage besteht eine große Nachfrage.
Ein leichter Anstieg bei Eigentumswohnungen mit gehobener Ausstattung ist zu bemerken.

Die begehrtesten Lagen

Durch die gelungene Mischung aus ländlicher Idylle und guter Infrastruktur ist es in allen 4 Städten Leichlingen, Langenfeld, Leverkusen und Burscheid schön zu wohnen. Erwähnenswert im Stadtgebiet Leichlingen ist der Johannisberg. In Leverkusen ist vor allem der Stadtteil Schlehbusch sehr beliebt und die idyllische Waldsiedlung, viele Pendler Richtung Köln City genießen dort die Ruhe. Bergisch Neukirchen ist durch grüne Wälder und Wiesen sehr ansprechend, und bietet ein ruhiges, ländliches Umfeld.
Rings um Handel und Kultur befindet sich in Langenfeld das Stadtgebiet Immigrath. Angrenzend findet man Parks und Grünanlagen, in denen man einen Rückzugsort zum geschäftigen Treiben der Innenstadt finden kann. Die Stadt Burscheid bietet eine Wohn- und Gewerbestadt im Grünen.

Ausblick

Nicht nur die gute Verkehrsanbindung an die umliegenden Ballungszentren, sondern auch die idyllische Wohnqualität und eine gute Infrastruktur zeigen auf, wie attraktiv es ist im Umkreis von Leichlingen, Langenfeld, Leverkusen und Burscheid zu wohnen. Für Kunden, die die Nähe zur Großstadt suchen, aber dennoch gerne ländlich wohnen ist es geradezu ideal. Diese Faktoren halten den Wohnimmobilienmarkt stabil. Gefragt sind gute Qualität, Energieeffizienz und ein faires Preis-Leistungsverhältnis der Immobilie. Immobilien, die nicht gewissenhaft gepflegt sind, lassen sich auch in guten Wohngegenden nicht mit überdurchschnittlichem Preis verkaufen.
Wesentliche Aussagen des Grundstücksmarktberichtes in Leverkusen

 

Umsätze

Im Jahr 2011 wurden 1309 (2010: 1229) Verträge registriert, in denen 1390 (2010: 1297) Kaufobjekte (Kauffälle) veräußert wurden. Von den Kauffällen entfielen 42% auf Wohnungs- und Teileigentum, 41% auf bebaute Grundstücke und 17% auf unbebaute Grundstücke. Das Umsatzvolumen betrug rd. 309 Mill. € (2010: 247 Mill. €).
Bauflächen für Ein- und Zweifamilienhäuser

Sowohl die Zahl der Kauffälle als auch der Geldumsatz sind im Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr um rd. 25% gestiegen. Lediglich der Flächenumsatz ist etwas gefallen. Nach drei Jahren stagnierender Preise wurde im Jahr 2011 wieder ein leichter Preisanstieg von rd. 2,5 % verzeichnet.

Die Richtwerte für Bauflächen für Ein- und Zweifamilienhäuser liegen damit mit wenigen Ausnahmen zwischen 205 €/m² und 360 €/m².

 

Einfamilienhäuser

Mit 434 Kauffällen (Vorjahr: 408 Fälle) ist die Zahl der verkauften Einfamilienhäuser im Jahr 2011 im Vergleich zum Jahr 2010 um rd. 5% gestiegen. Während die Preise gebrauchter Doppelhaushälften und Reihenhäuser nahezu unverändert sind, wurden neue Doppelhaushälften und Reihenhäuser im Durchschnitt rd. 2% teurer.

Neue Doppelhaushälften wechselten zwischen 270.000 € und 369.000 € (Vorjahr: 229.000 € bis 382.000 €) den Besitzer. Ein neues Reihenhaus kostete zwischen 265.000 € und 341.000 € (Vorjahr: 239.000 € bis 308.000 €).

 

Eigentumswohnungen

Der Marktanteil der Eigentumswohnungen bewegt sich mit einem Anteil von 40% an den Kauffällen etwas unter dem Niveau des Vorjahres (43%). Sowohl die Zahl der Kauffälle als auch der Geldumsatz liegen in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

Der Durchschnittspreis für eine neue Eigentumswohnung betrug 2.490 €/m² Wohnfläche (gute Wohnlage) bzw. 2.090 €/m² Wohnfläche (mittlere Lage). Die Preise lagen damit etwa 5 % über denen des Vorjahres. Für wiederverkaufte Eigentumswohnungen betrugen die durchschnittlichen Preise zwischen 510 €/m² Wohnfläche (Eigentumswohnungen in mehr als 5-geschossigen Wohnanlagen, Baujahr 1960-1975, einfache Wohnlage) und 1.770 €/m² Wohnfläche (Eigentumswohnungen in bis zu 5-geschossigen Wohnanlagen, Baujahr 2005, gute Wohnlage). Im Durchschnitt lagen die Preise bei den Wiederverkäufen in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

 

Wesentliche Aussagen des Grundstücksmarktberichtes für den Kreis Mettmann in Langenfeld

 

Umsätze im Grundstücksverkehr

Im vergangenen Jahr wurden im Zuständigkeitsbereich des Gutachterausschusses im Kreis Mettmann 3.492 Kaufverträge über bebaute und unbebaute Grundstücke mit einem Geldumsatz von rd. 773 Mio. € abgeschlossen. Die Zahl der Kauffälle stieg damit gegenüber 2010 um 14 % und der Geldumsatz um 19,6 %.

 

Unbebaute Grundstücke

Gegenüber 2010 ist die Anzahl der verkauften Grundstücke um rd. 39 % auf 414 Verträge

gestiegen. Bei den Grundstücken für den individuellen Wohnungsbau ist nur in

Langenfeld und Hilden eine großflächige Steigerung der Bodenwerte zu erkennen, in

Haan sind vereinzelt lokale Entwicklungen festzustellen. Weiterhin wurden in Monheim

am Rhein, in Heiligenhaus sowie in Wülfrath einzelne Bodenrichtwerte erhöht. In den

übrigen Bereichen sowie in Mettmann und Erkrath ist eine Stagnation zu verzeichnen,

so dass die Bodenrichtwerte auf dem Stand vom Vorjahr beibehalten wurden. Bei den

Grundstücken für Gewerbe und Industrie setzt sich der Trend einer stagnierenden

Entwicklung fort. Hier wurde nur in Hilden ein Gewerberichtwert angehoben. Bei

Grundstücken für den Geschosswohnungsbau ist nur in Langenfeld und Hilden (ohne

Hilden Ost) eine Steigerung der Preise abzuleiten.

 

Bebaute Grundstücke

Die Preisentwicklung zeigt in der Gesamtbetrachtung dieses Teilmarktes für das Berichtsjahr

2011 eine steigende Tendenz. Neu erstellte Doppel- und Reihenhäuser kosten

im Durchschnitt 302.000,- €. Dieser Durchschnittspreis hat sich gegenüber dem

des Vorjahres leicht erhöht. Die Preisverhältnisse sind allerdings von Stadt zu Stadt

teilweise stark unterschiedlich und hängen insbesondere von der Lage des jeweiligen

Neubaugebietes ab.

 

Eigentumswohnungen

Im Jahr 2011 ist im Vergleich zum Vorjahr bei der Preisentwicklung in der Kategorie

“Weiterverkäufe“ eine Stagnation und im Bereich “Erstverkäufe / Neubauten“ eine Steigerung

zu verzeichnen. Für eine neu erstellte Eigentumswohnung zahlten die Käufer

durchschnittlich 2.580,- €/m² Wohnfläche und damit rd. 6 % mehr als im Jahr 2010.

Weiterverkäufe wurden durchschnittlich mit 1.230,- €/m² Wohnfläche gehandelt.

 

Typische Baulandpreise für baureife Grundstücke in €/m² in Leverkusen

 

Übersicht über die Bodenrichtwerte Raum Mettmann

Karte

 

Langenfeld ist eine mittlere kreisangehörige Stadt im Kreis Mettmann und ist mit seinen fast 60.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt des Kreises und seit dem 03. Oktober 2008 Schuldenfrei. 1997 wurde am Rathaus der Stadt Langenfeld eine Schuldenuhr angebracht mit den damals die  aktuellen Schuldenständen Langenfelds, des Landes Nordrhein-Westfalen sowie des Bundes angezeigt wurde. Ende 2008 wurde sie  demontiert und nach  Grevenbroich weitergegeben. Mit ermöglicht wurde dieser Erfolg durch eine erfolgreiche Ansiedlungspolitik. So konnten durch die Erschließung neuer Gewerbegebiete sowie der Vermarktung brachliegender Flächen in dem seit 1953 in der Hardt ausgewiesenen Industriegebiet Ost viele neue Unternehmen wie das Postverteilzentrum der Deutschen Post, Aldi, Orthomol sowie Speditionen und Wohrenhäuser gewonnen werden. Weitere neue Gewerbeflächen in der Nähe der Autobahnen A542 in Galkhausen und an der A59 sind zum Teil bereits vermarktet.
Langenfeld vereint den Dreiklang von Wohnen, Arbeiten und Freizeit auf einem hohen Niveau. Kulturell ansprechende Angebote, ein hervorragendes Bildungsportfolio und ein exzellenter Einkaufs- und Sportstandort sind nur einige der Vorteile.
Als erste schuldenfreie Kommune ab 50.000 Einwohnern hat Langenfeld zudem ein Alleinstellungsmerkmal, das eine hohe Gestaltungsfreiheit sichert und Einwohner wie auch Unternehmen durch niedrige Gebühren und Steuersätze partizipieren lässt.

     

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