Marktinformationen

Der Standort

Kleve liegt am unteren Niederrhein an der deutsch-niederländischen Grenze im Bundesland Nordrhein-Westfalen und ist die größte Stadt des Kreises Kleve. Im Jahre 1092 wurde Kleve das erste Mal urkundlich als „Cleve“ erwähnt und erhielt 1242 Stadtrechte. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts war Kleve aufgrund einer Mineralquelle, welche versiegte, Kurort mit umfangreichem Kur- und Badebetrieb. Dadurch setzte die Industrialisierung in Kleve erst spät ein. Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts waren Lebensmittel- und Schuhindustrie die bedeutsamsten Wirtschaftszweige, konnten allerdings ihre Stellung unter dem zunehmenden Druck von ausländischen Produzenten nicht halten. Kleve ist heute mit fast 50.000 Einwohnern ein regionales Zentrum, das viele Besucher aus der Umgebung, insbesondere auch den Niederlanden anzieht. Die Innenstadt ist geprägt durch eine große, sehr gepflegte Fußgängerzone, in der sich ein vielfältiger Einzelhandel mit hochwertigen Fachgeschäften befindet. Den zentralen Wirtschaftsfaktor der Stadt bilden mittelständische Unternehmen, ergänzt durch eine breite Schicht von Handwerksbetrieben. Ab dem Wintersemester 2012/13 nimmt die Hochschule Rhein-Waal ihren regulären Betrieb in Kleve auf. Die ökonomische Struktur von Kleve ist somit sehr gesund und stabil, die Arbeitslosenquote liegt weit unter dem Landesdurchschnitt, was auch dem Werterhalt von Immobilien zu Gute kommt.

Die Marktentwicklung

Der Klever Wohnimmobilienmarkt weist zuletzt eine stabile Entwicklung auf. Durch ein ausgewogenes Verhältnis von Angebot und Nachfrage haben sich die Verkaufspreise von Ein-/Zweifamilienhäusern sowie Eigentumswohnungen kaum verändert. Zurückzuführen ist dies einerseits auf eine nach wie vor zufriedenstellende wirtschaftliche Entwicklung, die zwar durch die Krise negativ beeinflusst wurde, die intakte Grundstruktur der Stadt aber nicht nachhaltig beschädigt hat. Andererseits darf auch nicht vergessen werden, dass es sich bei Kleve um keine Pendlerstadt handelt. Das Ruhrgebiet bzw. der Raum Düsseldorf/Krefeld ist für die meisten Berufstätigen mit ca. 50 Autominuten bereits zu weit entfernt. Kleve übt somit selbst die Funktion eines Zentrums aus, das Bewohner der umliegenden Gemeinden einschließlich der Niederlande anzieht. Insbesondere auch von den Holländern ist seit vielen Jahren eine starke Kaufaktivität auf dem Klever Immobilienmarkt zu beobachten. Dies wurde zuletzt nur durch die Auswirkungen der Finanzmarktkrise beeinträchtigt. Da aber in der Zukunft von einem nach wie vor im Vergleich zu Deutschland hohen Preisniveau des niederländischen Wohnimmobilienmarktes auszugehen ist, wird die Nachfrage von Niederländern nach deutschen Immobilien wieder anziehen. Durch alle diese Faktoren und insbesondere dem gesunden wirtschaftlichen Kern sowie dem Bau der Hochschule wird in den nächsten Jahren auch die Attraktivität der Stadt gewahrt bleiben. Wir prognostizieren somit für Kleve in den guten Lagen eine stabile Entwicklung des Immobilienmarktes.

Die begehrtesten Lagen

Begehrte Lagen im Stadtbereich der Oberstadt sind die Gebiete entlang des Tiergartenwaldes wie z. B. Grenzalle und Monte Bello sowie Gebiete zwischen Triftstraße und Nassauerallee. Hierzu zählen insbesondere die Weyerstege sowie Mausgarten. Das Angebot von hochwertigen Immobilien hier ist traditionell sehr knapp und trifft stets auf eine hohe Nachfrage. Auch in der Unterstadt, am Rande der Galeien sowie die Gebiete am Kermisdahl sind sehr gute Wohnlagen. Beliebt bei Familien sind vor allem auch Materborn, hier insbesondere die Hanglagen sowie Reichswalde und bestimmte Abschnitte von Kellen. Die Außenbezirke wie Rindern, Donsbrüggen, Keeken und Düffelward werden insbesondere wegen ihrer Nähe zur Natur bevorzugt.

Ausblick

Kleve wird weiterhin seine Rolle als regionales Zentrum am unteren Niederrhein ausfüllen. Es sind alle Voraussetzungen dafür gegeben, dass es auch langfristig ein erfolgreicher Wirtschaftsstandort bleiben wird. Der Wohnimmobilienmarkt, insbesondere in den guten und sehr guten Lagen, wird davon profitieren. Wir gehen davon aus, dass dort in den nächsten Jahren sogar ein leichtes Wertsteigerungspotential besteht. Die Entschlussfreudigkeit der Interessenten ist nach Abflauen der Wirtschafts- und Finanzkrise wieder höher geworden.Dennoch ist gerade für die sehr hochwertigen Immobilien ein relativ langer Vermarktungszeitraum anzusetzen. Andererseits können fair bewertete Objekte in sehr guten Lagen auch innerhalb kürzester Zeit verkauft werden. Wichtigste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Vermarktung sind aber in jedem Falle ein qualitativ hochwertiges Angebot sowie ein Marktpreis, der in einem vernünftigen und nachvollziehbaren Verhältnis zu den gebotenen Leistungen steht.

Abgelegt unter Allgemein.


Array
(
)