Mein Haus, meine Yacht…mein Weingut!

WineryZwar gilt der geräumige Weinkeller voll edler Tropfen in verstaubten Flaschen schon lange als verräterisches Anzeichen finanziellen Wohlstands, doch es scheint, als gingen moderne Milliardäre noch einen Schritt weiter: sie geben sich nicht mehr nur mit dem Endprodukt zufrieden, sondern gehen direkt an die Quelle und kaufen ganze Weingüter auf. Da es überall auf der Welt Weinberge gibt, ist die Auswahl an Gütern recht umfangreich; doch trotz der Vorzüge und Schönheit Argentiniens, Australiens oder Frankreichs zieht es viele Investoren in die Hügellandschaft Italiens, genauer gesagt, in die Toskana.

Der italienische Immobilienmarkt hat sich noch immer nicht vollständig von der Finanzkrise in der Eurozone erholt, weswegen derzeit einige äußerst attraktive Objekte weit unter ihrem eigentlichen Wert angeboten werden. Dank ihres guten Rufs als legendäres Zentrum der Kunst, Kultur und Romantik, dessen Küche fast ebenso gefeiert wird wie die Weine der Region, spricht die Toskana internationale Anleger verschiedenster Couleur an.

Die Weinberge dieser Gegend sind nicht ohne Grund berühmt, denn aus diesem Winkel Italiens kommen über 30 Weine mit DOC-Siegel – darunter auch der Chianti. Warum gerade hier so viele Qualitätsweine produziert werden, lässt sich nur mit dem französischen Begriff „Terroir“ erklären, denn Bodenbeschaffenheit und Klima machen die Toskana zum perfekten Standort für den Anbau einiger der besten Traubensorten Europas. Die wahrscheinlich beliebteste Rebsorte der Toskana ist die Sangiovese, dicht gefolgt von Cabernet Sauvignon und Moscatello.

Zwar mag das Weingut gerade den Gipfel seiner Beliebtheit als Statussymbol erklommen haben, doch von einem neuen Trend zu sprechen, wäre falsch. Bereits zweitausend Jahre bevor Angelina Jolie und Brad Pitt ihr Château in der Provence kauften, betrieben die führenden Philosophen und Autoren Roms schon eigene Winzereien. Euripides´ Liebe zum Rebensaft ging sogar so weit, dass er für den Boten im Drama „Die Bakchen“ eine Rede schrieb, die folgenden Ausruf enthält: „Denn wo der Wein fehlt, fehlet auch die Liebeslust und jede Freude, die die Welt erquicken kann!“

Abgesehen davon, dass Wein also offensichtlich für Liebeslust und Freude sorgt, hat die Investition in ein Weingut auch weitere, finanzielle Vorteile, denn Besitzer einer Winzerei verdienen nicht nur an ihren Erzeugnissen, sondern profitieren auch vom wachsenden Interesse am Weintourismus. Die herrlichen Villen, die meist mitsamt den Gütern verkauft werden, bieten sich für eine Reihe einträglicher Vorhaben, wie etwa organisierte Weinverkostungen, an. Außerdem kann man diese Anwesen für Hochzeiten oder andere Events vermieten. Wenn Sie nicht selbst keltern möchten, besteht die Möglichkeit, Ihre Trauben an einen ortsansässigen Weinerzeuger zu verkaufen – so profitieren Sie auf einfachste Art und Weise von Ihrem Immobilien-Investment. Auf lange Sicht beläuft sich die Rendite aus gut drei bis vier Hektar ertragreicher Weinberge auf etwa 15 bis 20 Prozent und der Clou an der Sache ist, dass wahrscheinlich die eine oder andere Flasche für Sie abfällt, um diese gemeinsam mit Familie und Freunden zu genießen.

Ob Sie nun auf der Suche nach einem großen, gewerblich nutzbaren Weingut sind, das Sie aus der Ferne leiten möchten, oder nach einem kleineren Exemplar, welches Sie vor Ort von Anfang an selbst gestalten und betreuen können: Engel & Völkers ist bestens positioniert, um Sie bei jedem Schritt Ihres Investments sachkundig zu beraten. Unsere Makler helfen Ihnen bei der Auswahl der richtigen Region sowie des passenden Objekts und bieten Ihnen auch nach Vertragsschluss exzellenten Kundenservice, um sicherzustellen, dass der Kaufprozess von Anfang bis Ende reibungslos verläuft. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte unsere Webseite.

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