Silvester weltweit

FireworkWenn das Ende der Weihnachtsfeiertage gekommen ist, beginnt die Vorfreude auf den Silvesterabend. Doch dieser weltweite Festtag wird von Land zu Land unterschiedlich gefeiert – wie diese Liste der sechs wunderbar sonderbaren Traditionen beweist!

Die Philippinen
In der philippinischen Kultur gilt der Kreis als heiliges Symbol und Zeichen des Wohlstands. Wer den Jahreswechsel hier verbringt, der sollte sich auf viele Pünktchen und Tupfen, runde Früchte und verstreute Münzen gefasst machen. Zu Mitternacht springen die Kinder zwölfmal in die Höhe, weil sie hoffen, dadurch groß und stark zu werden.

Spanien und Lateinamerika
Ebenso wie in vielen anderen Ländern versammelt man sich auch in Spanien an öffentlichen Plätzen, um gemeinsam auf das Mitternachtsläuten zu warten. Und während die Turmuhr zwölfmal schlägt, gilt es pro Glockenschlag eine Traube, oder uva, zu essen, was für jeden Monat des kommenden Jahres Glück bringen soll. Eine weitere spanische Tradition, die mittlerweile auch in Zentral- und Südamerika weit verbreitet ist, hat mit Unterwäsche und deren Farbe zu tun: Gelb soll dem Träger Glück und Reichtum bringen, während sich rote Wäsche positiv auf das Liebesleben auswirken soll. Auf keinen Fall sollte man am Silvesterabend Schwarz tragen, da man damit angeblich das Pech anzieht.

Estland
Ein alter, estnischer Brauch besagt, dass es Glück für das kommende Jahr bringt, wenn man versucht, am Silvesterabend sieben, neun oder zwölf Mahlzeiten zu essen. Es hieß, dass dann im neuen Jahr die Stärke ebenso vieler Männer auf einen überginge. Es sei jedoch erwähnt, dass man dafür glücklicherweise nicht alle Mahlzeiten komplett aufessen muss.

Schottland
In Schottland nennt man den Jahreswechsel Hogmanay und an diesem Festtag dreht sich alles um eine Reihe recht komplizierter Bräuche. Eine solche Tradition – die vielleicht bekannteste – hat mit einem Lied namens „Auld Lang Syne“ zu tun, das im Kreis gesungen werden sollte, während man die Arme so überkreuzt, dass man seinen Nachbarn zu beiden Seiten die Hände reichen kann. Außerdem wäre da noch das sogenannte „First-Footing“: bei diesem Brauch geht es darum, wer am Neujahrstag als Erster über die Schwelle des Hauses tritt. Im besten Fall sollte diese Person groß und kräftig sein, und Kohle, Gebäck und Whisky bei sich haben. Solch ein Besucher bringt nämlich Glück und wird im Gegenzug vom Hausbesitzer mit einer Mahlzeit und noch mehr Whisky für sein Kommen entlohnt, bevor dieser ihn dann zum nächsten Haus weiterschickt.

Südafrika
In Hillbrow, Johannesburg, pflegt man eine weit nervenaufreibendere und gefährlichere Tradition. Am besten bleibt man am 31. Dezember einfach zu Hause, denn um das neue Jahr einzuläuten, werfen die Einwohner hier alte Haushaltsgeräte aus den Fenstern im obersten Stockwerk auf die Straße darunter. Den Spruch „Raus mit dem Alten, rein mit dem Neuen“ kann man kaum wörtlicher umsetzen. Es überrascht nicht, dass die Behörden versuchen, diese Tradition zu unterbinden, da so jedes Jahr dutzende Menschen verletzt werden.

Panama
In vielen Ländern wird die Fernsehlandschaft zum Jahreswechsel fast ausschließlich von Stars und Prominenten bevölkert. Das trifft auch auf Panama zu, doch hier hat es damit eine andere Bewandtnis: hier ist es Brauch, sogenannte „muñecos“, also figürliche Abbilder bekannter Persönlichkeiten, die man im kommenden Jahr nicht mehr sehen möchte, zur Vertreibung böser Geister auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen.

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