Toskana im Fokus – die Maremma

ToskanaDie Maremma sucht in der Toskana Ihresgleichen. Sie ist – verglichen mit den anderen, berühmteren Gegenden der Region – eher ein Geheimtipp, doch die traumhaften Strände der Costa d´Argento in der einen Richtung und die raue Landschaft der Colline Metallifere, des toskanischen Erzgebirges, in der anderen, sollte man sich nicht entgehen lassen. Sie machen die Maremma aus, deren einzigartige, natürliche Schönheit  den Wandel der Zeit unbeschadet überstanden hat.

Besonders deutlich lässt sich der Erhalt der Landschaft an den Städten erkennen, die auf Kalktuff erbaut wurden, den man überall in der Region findet. Eine solche Stadt ist Pitigliano – und auf den ersten Blick könnte man denken, sie sei geradewegs aus dem Stein herausgewachsen. Ebenso gut erhalten wie die Natur ist die Geschichte: die Gegend war ein wichtiger Schauplatz jüdisch-italienischen Lebens und obwohl die gesamte jüdische Bevölkerung in den 1940er Jahren die Stadt verließ, ist die Synagoge aus dem 16. Jahrhundert noch immer in gutem Zustand und charakteristischer Bestandteil der Altstadt. Der Ort bietet sich an, um hier einen gemütlichen  Nachmittag bei Weißwein und Acquacotta, einer traditionellen Suppe der Region, zu verbringen.

Direkt im Norden von Pitigliano befindet sich Sorano, eine Stadt, die so sehr Teil der Landschaft zu sein scheint, als hätte man sie aus dem Stein der Maremma herausgehauen. Ein lohnenswertes Ausflugsziel ist hier das Schloss Rocca degli Orsini, das im 14. Jahrhundert erbaut und später, im 16. Jahrhundert, zu seinem heutigen Erscheinungsbild umgebaut wurde. Es gilt als Paradebeispiel für Militärarchitektur zur Zeit der Renaissance und dominiert noch heute das Stadtbild. Ebenso wenig entgehen lassen sollte man sich die nahegelegene etruskische Nekropolis von San Rocco, denn einige der Grabkammern dort lassen sich bis auf das Jahr 200 vor Christus zurückdatieren.

Solch etruskische Wurzeln finden sich auch in Sovana, einem Ortsteil von Sorano. Hier befindet sich das „Tomba Ildebranda“, ein außergewöhnliches und faszinierendes, in den Kalktuff geschlagenes Tempelgrab. Niemand weiß, für wen dieses ungewöhnliche Grabmal errichtet wurde, doch es ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Und was den Rest von Sovana angeht: man sollte sich unbedingt Zeit nehmen, um die Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert zu besichtigen, die im Vergleich zum zweitausend Jahre alten Ildebranda-Grab fast wie ein Neubau scheint. Doch die Darstellungen der Bibelszenen, die sich in ihrem Inneren finden, sind überwältigend.

Die bevölkerungsreichste Stadt der Maremma ist Grosseto, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Die Altstadt erinnert in Atmosphäre und Architektur an die mittelalterlichen Ursprünge Grossetos; doch das bekannteste Monument ist die von der einflussreichen Familie Medici zur Zeit der Renaissance erbaute Festung. Abgesehen von alten Bauten gibt es hier natürlich auch viele fantastische Restaurants und Cafés und was könnte schöner sein, als entspannt dazusitzen und den Blick über die Piazza Dante schweifen zu lassen, die einige der wichtigsten Gebäude der Stadt beherbergt – angefangen beim Rathaus bis hin zur wunderschönen romanischen Kathedrale. Besser kann man einen Ausflug in die Maremma kaum ausklingen lassen, denn hier erschließt sich dem Besucher nicht nur die architektonische Pracht, sondern auch die natürliche Schönheit dieser historischen Region.

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