Zwischen idealer Freizeitlage und optimaler Anbindung – der Landkreis Fürstenfeldbruck

Der Trend ist eindeutig: München ist die beliebteste Großstadt Deutschlands. Aber auch die teuerste! Sowohl Mieten als auch Kaufpreise haben in den vergangenen Jahren neue Höchstwerte erreicht. Für viele sind die Wohnungskosten in der bayerischen Landeshauptstadt kaum mehr erschwinglich. Und trotzdem: Die Anziehungskraft der bayerischen Landeshauptstadt ist ungebrochen. “In München sind die meisten DAX-Unternehmen zu Hause, hier zahlen die Firmen bessere Gehälter, hier gibt es die wenigsten Arbeitslosen”, wusste die Süddeutsche Zeitung jüngst zu berichten. Dass man in München zudem älter wird als im Norden Deutschlands und hier inzwischen auch wieder mehr Babys zur Welt kommen als Menschen sterben, trägt neben dem Zuzug von außen dazu bei, dass die Metropolregion München nach Expertenmeinung in den kommenden Jahren bevölkerungsmäßig deutlich wachsen wird.

Aber nicht nur München selbst, auch das Umland hat seine Reize – nicht nur unter Freizeitaspekten. Das zum Teil deutlich günstigere Miet- und Kaufniveau, verbunden mit erstklassigen Verkehrsanbindungen, stellt eine höchst attraktive Alternative zur Landeshauptstadt selbst dar.

Hierbei herausragend ist sicherlich der sich im Westen an die bayerische Landeshauptstadt anschließende Landkreis Fürstenfeldbruck mit seinen knapp 210.000 Einwohnern. Wer hier lebt, ist häufig eng mit der boomenden Wirtschaftsleben der Metropole, den Universitäten und wissenschaftlichen Einrichtungen sowie den kulturellen Highlights Münchens verbunden. Zwei Autobahnen (A8 und A96) führen weit in die Stadt hinein, drei S-Bahnlinien (S3, S4 und S8) bringen die Fahrgäste direkt zu ihren Arbeitsplätzen und den Einkaufszentren der Stadt. Aber auch der Landkreis selbst weist eine solide Wirtschafts- und Arbeitsmarktstruktur auf. Viele bedeutende Firmen haben sich in den vergangenen Jahren hier angesiedelt.

Neben den guten wirtschaftlichen Gegebenheiten spricht auch der hohe Freizeitwert mit Sportvereinen, Golfplätzen, Reitanlagen und weiten Naturflächen für den Landkreis Fürstenfeldbruck. Auch das Erholungsgebiet Starnberger Fünf-Seen-Land ist nur einen Katzensprung entfernt. Sieben Gymnasien (in praktisch allen größeren Orten), vier Realschulen, ein flächendeckendes Grund- und Hauptschulsystem, mehrere Fortbildungsschulen, private Einrichtungen sowie zwei Förderzentren sorgen für ein umfangreiches Bildungsangebot.

Am Immobilienmarkt gefragt sind vor allem Familienobjekte – Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser – sowie Eigentumswohnungen. Dabei kann insbesondere in den urban geprägten Städten und Gemeinden im Osten des Landkreises (insbesondere in Germering, Puchheim, Eichenau, Gröbenzell, Olching und Fürstenfeldbruck) das Angebot die Nachfrage bei Weitem nicht befriedigen. Eine unrühmliche Besonderheit ist hierbei die teilweise schon fast absichtlich betriebene Behinderung von Bauvorhaben mittels übermäßiger Bebauungspläne (Gröbenzell!), welche die Situation noch zusätzlich verschärfen. Somit ist es kein Wunder, dass in den vergangenen Jahren zu drastischen Preisniveausteigerungen geführt, sowohl bei Kauf- als auch Mietobjekten, gekommen ist. Ein Ende dieses Trends ist derzeit nicht absehbar. Das Niveau selbst übersteigt bisweilen bereits die Werte mittlerer Wohnlagen in der Landeshauptstadt selbst. Die weiter westlich gelegenen und eher ländlich strukturierten Gemeinden mit ihren vergleichsweisen günstigen Immobilien-Preisen werden im Zuge dieser Entwicklung als Wohnstandorte wohl noch interessanter werden. Aber auch hier ist mittelfristig mit einem Anstieg des Preisniveaus zu rechnen.

Trotzdem, der Landkreis Fürstenfeldbruck wird auch in Zukunft eine erschwingliche und attraktive Wohnalternative zur Landeshauptstadt München bleiben. Seine ausgezeichnete Verkehrsinfrastruktur und damit Anbindung an die Wirtschaftszentren des Ballungsraums einschließlich des Flughafens sowie die Nähe zu attraktiven Freizeitangeboten heben ihn dabei im Münchner Umland noch einmal besonders hervor.

 

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