Wohn- und Geschäftshäuser 2012/2013 in Jena

Hohe Preise in Jena

Hohe Preise und Mieten in den einzelnen Lagen kennzeichnen den Standort Jena. Hier wurden 2011 mit einem Plus von 28 % 41 Wohn- und Geschäftshäuser verkauft. Das Umsatzvolumen ging hingegen um rund 33 % auf 16 Mio. EUR zurück. Der durchschnittliche Kaufpreis pro Immobilie sank ebenfalls um 33 % auf 380.000 EUR. Diese Entwicklung ist zum einen auf die bisherige Zurückhaltung seitens der Verkäufer zurückzuführen und zum anderen damit zu begründen, dass die Preisvorstellungen in guten und sehr guten Lagen mittlerweile ein hohes Niveau erreicht haben. Folglich wurden verstärkt kleinere Objekte in mittleren und einfachen Lagen gehandelt.

 

Die Bevölkerungszahl in Jena ist stabil. Der Anstieg der Haushaltszahlen aufgrund der gestiegenen Zahl der Singlehaushalte verstärkt den Wohnraumbedarf dennoch. Die Nachfrage der Investoren in den guten und sehr guten Lagen wie z. B. Landgrafen- und Westviertel sowie Schlegelsberg ist höher als das Angebot. Daher weichen sie auch auf mittlere Lagen aus. Anders als in Erfurt und Weimar sind auf Käuferseite neben Privatanlegern auch vermehrt institutionelle Investoren und Fonds aktiv. Die Neuprojektierung zentraler Straßen und Plätze wie z. B. die Neugestaltung des Eichplatzes und die Bebauungspläne am Inselplatz können weitere positive Impulse schaffen.

 

Aufgrund der gestiegenen Verkaufsbereitschaft gehen wir davon aus, dass Ende des Jahres 2012 die Zahl der gehandelten Objekte und das Umsatzvolumen wieder höher ausfallen werden.

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