Afrikanische Investments in London

Afrikanische Investments in LondonLondon gilt als exklusivster Wohnort Europas und so überrascht es nicht, dass die englische Hauptstadt Investoren aus aller Welt anzieht. Zwar stellen die globalen Supermächte wie Russland, China und die USA  noch die Mehrheit der Anleger, doch im vergangenen Jahr gingen Spitzenobjekte auch vermehrt an afrikanische Käufer, die überwiegend aus dem Westen des Kontinents stammen. Ein Blick auf die Verkaufsliste der Londoner Luxusimmobilien offenbart Namen aus Nigeria, Ghana, Gabun, Kamerun, dem Senegal und der Demokratischen Republik Kongo und zeigt zudem, dass sich der Prozentsatz, gemessen am Wert der von Westafrikanern erworbenen Highend-Objekte, im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt hat.

Zwar stellt dies nach wie vor nur einen verhältnismäßig geringen Anteil am gesamten Markt dar, doch die Summen, um die es hier geht, sind nichtsdestotrotz signifikant; vor allem, wenn man die wirtschaftliche Lage der Herkunftsländer dieser Investoren bedenkt. Der Development Indicators Database der Weltbank zufolge, in der die Nationen auf Grundlage ihres Bruttoinlandsprodukts eingestuft werden, schaffte es nur Nigeria unter die Top 25. Allerdings könnte gerade die wirtschaftliche Instabilität dieser Länder ein Schlüsselfaktor für den Anstieg der Investitionen am Standort London sein. In einem Artikel zu diesem Thema stellte die Daily Mail die Hypothese auf, dass Viele das Vereinigte Königreich als einen sicheren Ort sähen, um dort große Summen in erstklassige Immobilien mit hervorragendem Wertwachstumspotenzial zu investieren.

Starke Nachfrage auf dem Luxusmarkt

Der Appetit internationaler Anleger auf Spitzenimmobilien in der Themsemetropole scheint schier unstillbar zu sein und so bekommen Stadtteile wie Battersea oder Kings Cross, die früher auf der Beliebtheitsskala der Immobilieninvestoren weit unten rangierten, durch Bau- und Renovierungsprojekte nach und nach ein neues, äußerst attraktives Antlitz. Im Zuge dessen entstehen dort neue, hochmoderne Gebäudekomplexe, die sich durch umwerfende Architektur und Ausstattung der Spitzenklasse auszeichnen. Doch für die neue Welle westafrikanischer Anleger ist und bleibt der Londoner Westen Anlaufstelle Nummer Eins, wobei sich die Traditionsbezirke Westminster, Kensington und Chelsea besonders großer Beliebtheit erfreuen. Hier finden sich auch die teuersten Immobilien der Stadt: So wurde kürzlich eine Pentouse-Wohnung am Hyde Park für etwa 162 Millionen Euro vermittelt und Folorunsho Alakija, eine wohlhabende nigerianische Unternehmerin aus der Ölindustrie, investierte unlängst in das nahegelegene Bauprojekt One Hyde Park, das einige der teuersten Immobilien der Welt beherbergen wird.

Globaler Einfluss

Der Einfluss finanzstarker Westafrikaner mag mit der Dominanz etablierter ausländischer Investoren noch nicht vergleichbar sein, doch auf dem Luxusmarkt können sich die Verhältnisse im Handumdrehen ändern. Ein Beispiel hierfür findet sich in Manhattan, wo chinesische Unternehmer den Anlegern aus Russland in Sachen Immobilien-Investments den Rang abgelaufen haben, indem sie die Rekordsummen der Oligarchen schlichtweg überboten. Die Financial Times schrieb hierzu, dass die größte Gruppe ausländischer Investoren, die Objekte an den Immobilienmärkten New York Citys, Londons und Australiens erstanden, aus China komme. In London waren bisher die Käufer aus Indien und dem Nahen Osten tonangebend, doch sollten sich die jüngsten Entwicklungen  fortsetzen und westafrikanische Anleger auch weiterhin in großem Stil investieren, so könnten sie sich schon bald an die Spitze der Tabelle setzen.

Als internationales Immobilienunternehmen im Bereich der Luxusobjekte bietet Engel & Völkers ein umfangreiches Portfolio mit erstklassigen Anwesen in Stadtteilen wie Belgravia, Chelsea und Kensington. Sollten Sie mit dem Gedanken an eine Investition in ein Apartment oder Stadthaus in London spielen, dann besuchen Sie bitte unsere Webseite oder unseren Shop in der Brompton Road, Chelsea. 

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