Bonn: Wohnimmobilienpreise pendeln sich auf hohem Niveau ein

KarteLagen_BonnNach den starken Preisanstiegen der vergangenen Jahre befinden sich die Preise für Wohnimmobilien in Bonn auf einem konstant hohen Niveau mit leicht steigender Tendenz. Im Vergleich der absoluten Transaktionsvolumina von Eigentumswohnungen liegt die mit 309.869 Einwohnern eher kleine Großstadt deutlich vor größeren Städten wie Dortmund und Essen. Dies ist das Ergebnis des erstmalig von Engel & Völkers veröffentlichten „Wohnimmobilien Marktbericht Deutschland 2013/2014“. 

Besonders in den zentralen, infrastrukturell gut ausgestatteten Lagen besteht ein deutlicher Nachfrageüberhang. Grund dafür ist das geringe Baulandpotenzial, das nur wenig Neubautätigkeit erlaubt. In der Regel handelt es sich um kleine, singuläre Projekte aus Baulückenschließungen oder nach Abriss. Der Angebotsengpass bedeutet jedoch nicht, dass Immobilien zu überzogenen Preisen leicht verkauft werden. „Die Suchkunden sind mitunter nicht mehr bereit, die hohen Preisforderungen zu akzeptieren“, sagt Michael Höpfner, Büroleiter von Engel & Völkers in Bonn. Bestandsimmobilien der ersten Adressen befinden sich in der Fasanenstraße und der Rolandstraße in Rüngsdorf. Weitere Toplagen sind das Godesberger Villenviertel mit seinen repräsentativen Häusern auf großzügigen Grundstücken und die citynahe Südstadt.  

2,5 Millionen Euro für ein Haus in Toplage

Ein Einfamilienhaus in der Südstadt oder im Villenviertel kostete im ersten Halbjahr 2013 im Schnitt bis zu 2,5 Mio. Euro. Der Quadratmeterpreis in den guten Lagen wie Plittersdorf, Hochkreuz oder Kessenich belief sich auf 2.000 bis 4.200 Euro. Damit befanden sich die Wohnimmobilienpreise in der ersten Jahreshälfte 2013 auf einem ähnlichen Niveau wie im Jahr zuvor. 2012 war der Preis von Ein- und Zweifamilienhäusern um rund 12 Prozent auf 320.930 Euro von 286.319 Euro im Jahr 2010 gestiegen. Bei Eigentumswohnungen stieg der durchschnittliche Verkaufspreis innerhalb von zwei Jahren sogar um rund 15 Prozent von 137.470 Euro auf 157.724 Euro. Das Jahr 2014 wird von einem deutlichen Nachfrageüberschuss geprägt sein, sodass sich die Preise weiterhin auf einem hohen Niveau bewegen werden.

Den „Wohnimmobilien Marktbericht Deutschland 2013/2014“ hat Engel & Völkers erstmalig veröffentlicht. Dieser Bericht bietet einen Gesamtüberblick über die aktuelle Markt- und Preisentwicklung von Ein- und Zweifamilienhäusern, Eigentumswohnungen und Mieten an 50 Standorten. Der umfangreiche Atlas basiert auf dem Marktwissen der deutschen Engel & Völkers Shops sowie auf Datenmaterial von den jeweiligen Gutachterausschüssen.


Array
(
)