Eine Reise auf der deutschen Märchenstraße

Eine Reise auf der deutschen Märchenstraße

Die Märchensammlung der Gebrüder Grimm ist mittlerweile fester Bestandteil der Populärkultur. Die Erzählungen, die zum ersten Mal im Jahre 1812 veröffentlich wurden, sind noch heute beliebte Gute-Nacht-Geschichten, obwohl dieser Tage wohl so mancher eher mit den weniger grausamen Disney-Versionen der Grimmschen Klassiker vertraut ist. Einen Großteil der Märchen sammelten die beiden Brüder in den malerischen Dörfern und Wäldern zwischen Frankfurt und Bremen und obwohl seither hunderte Jahre vergangen sind, hat die Region nichts von ihrem Charme eingebüßt, sodass man sich als Besucher dort auch heute noch wie im Märchenland fühlt.


Von Hanau nach Fulda
Der fabelhafte Reiseweg, der offiziell etwa 19 Kilometer östlich von Frankfurt in Hanau – der Geburtsstadt der Gebrüder Grimm – beginnt, wird unterhalten von dem Verein Deutsche Märchenstraße. Folgt man der Route, so verschmilzt die reale Welt auf wunderbare Weise mit dem Reich der Fantasie, führt sie doch vorbei an Orten, in denen die Grimms tatsächlich lebten und arbeiteten, sowie zu Dörfern, die angeblich Kulisse des einen oder anderen Märchens gewesen sein sollen.

Da die Stadt Hanau während des Krieges verheerenden Bombenangriffen zum Opfer fiel, erinnert hier nur eine Statue an das berühmte Brüderpaar. Umso erfreulicher ist, dass das Elternhaus der beiden Grimms in Steinau an der Straße unglaublich gut erhalten ist. Das ehemalige Amtshaus aus dem 16. Jahrhundert, in dem Jacob und Wilhelm aufwuchsen, beherbergt heute eine ständige Ausstellung zu Leben und Werk der Gebrüder Grimm. Wilhelm Grimm sagte einmal, er und sein Bruder hätten in den sieben Jahren, die sie dort verbrachten, „zeitlebens unvergessliche Eindrücke“ gesammelt – und so ist Steinau nicht ohne Grund die zweite Station der Märchenstraße.

Rotkäppchen
So richtig märchenhaft wird es in der Barockstadt Fulda. Das Schwalmtal ist bei den Einheimischen als Rotkäppchenland bekannt, was daran liegt, dass die jungen Mädchen hier als Teil der traditionellen Tracht roten Kopfschmuck tragen. Doch die vielleicht wichtigste Rolle im Leben der Grimms spielte die nächste Stadt entlang der Märchenstraße: Kassel. Denn dort ließen sich Jacob und Wilhelm nach dem Tod ihres Vaters nieder und verdingten sich als Bibliothekare. Die nahegelegene Region Waldeck, mit ihren dichten, dunklen Wäldern, ist eine Hochburg der Geschichten und Sagen, in denen es vor bösen Hexen und schönen Jungfern nur so wimmelt. Und so verbrachten die Gebrüder Grimm ihre Freizeit damit, Märchen zu sammeln und niederzuschreiben. Dabei soll Dorothea Viehmann, eine hiesige Gastwirtin, ihre wichtigste Quelle gewesen sein.

Die Legende von Hameln
Für die Strecke zwischen Kassel und Bremen gibt es keine feste Route und so ist es sinnvoll, sich vorab zu informieren, welche der Städte und Dörfer entlang dieses Teils der Märchenstraße eine besondere Verbindung zu den eigenen Lieblingserzählungen haben. Besonders berühmt ist das niedersächsische Hameln, ist die Stadt doch Handlungsort eines Ereignisses, das weniger Märchen denn Legende ist, schließlich basiert die weltberühmte Geschichte vom Rattenfänger auf einer mysteriösen Tragödie, die das Städtchen im 13. Jahrhundert heimsuchte. Ein hundert Jahre später angefertigtes Bleiglasfenster erinnert an das Schicksal der 130 Kinder, die vom Rattenfänger aus der Stadt hinausgeführt wurden und nie mehr nach Hause zurückkehrten. Bei diesem Gedanken läuft so manchem Hameln-Besucher ein leichter Schauer über den Rücken.

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