Hamburger Büroflächenmarkt mit starkem dritten Quartal

  • Vermietungsvolumen erreicht 370.000 qm
  • Engel & Völkers Commercial prognostiziert Flächenumsatz von bis zu 500.000 qm

 

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Mietverträge nach Größenklassen

Ein Flächenumsatz von knapp 150.000 qm im dritten Quartal hat das Ergebnis auf dem Büromarkt in Hamburg nach neun Monaten auf insgesamt rd. 370.000 qm gesteigert. Damit wurde das Resultat des vergleichbaren Vorjahreszeitraums (ca. 320.000 qm) um 15,6 % übertroffen. Maßgeblich wurde die Marktentwicklung von elf Großvermietungen über 5.000 qm Bürofläche geprägt. “Der Blick auf die Anzahl der abgeschlossenen Mietverträge zeigt jedoch, dass rund drei Viertel aller Abschlüsse bei Flächengrößen unter 1.000 qm stattfanden”, ergänzt Oliver Horstmann, Mitglied der Geschäftsleitung bei Engel & Völkers Commercial Hamburg.

Da die Großvermietungen mehr als ein Drittel des Gesamtmarktvolumens repräsentieren, wirken sich diese Abschlüsse prägend in der Statistik aus. Insbesondere die Anmietung der Telekom Deutschland (ca. 32.000 qm) hat den Anteil des Vermietungsvolumens in der City-Nord auf 11,4 % des Gesamtmarkts steigen lassen. Die Mietvertragsabschlüsse der VBG-Verwaltungsberufsgenossenschaft (rd. 22.000 qm) und der Jungheinrich AG (ca. 10.000 qm) haben den Hamburger Osten mit 12,7 % auf Rang 2 des Vermietungsvolumens nach Lagen platziert. Mit 21,7 % ist nach wie vor die City der nachgefragteste Markt für Büroflächen.

Darüber hinaus wirkt sich diese Marktentwicklung auch auf das Vermietungsvolumen nach Branchen aus. Information und Kommunikation stellt hier mit 22,8 % Anteil am Vermietungsvolumen den stärksten Bereich. Auf den weiteren Plätzen folgen die Branchen Industrie Verwaltung (16,7 %) sowie das Finanzwesen (13,3 %). Die Spitzenmiete liegt unverändert bei 24,00 ?/qm, während die Durchschnittsmiete um 50 Cent auf 14,40 ?/qm gestiegen ist. Der Leerstand (6,9 %) ist um 0,3 Prozentpunkte leicht zurückgegangen und liegt derzeit bei 950.000 qm.

“Da aktuell noch einige große Mietvertragsabschlüsse verhandelt werden, kann der Flächenumsatz in diesem Jahr die Marke von 500.000 qm erreichen, vielleicht sogar leicht übertreffen”, prognostiziert Horstmann.

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