Hohe Preise für Anlageimmobilien in Potsdam

  • Durchschnittlich 1.900 Euro pro Quadratmeter für voll modernisierte Wohn- und Geschäftshäuser in guten Lagen

 

Titelbild Marktreport Potsdam WGHIn Potsdam werden von Investoren gegenwärtig hohe Preise für Wohn- und Geschäftshäuser gezahlt. Voll modernisierte Objekte in den guten Lagen kosten derzeit durchschnittlich 1.900 Euro pro Quadratmeter. In den mittleren Lagen liegt der Durchschnittswert bei 1.780 Euro. Dies geht aus dem aktuellen „Wohn- und Geschäftshäuser Marktreport 2014/2015 Potsdam“ des Beratungs- und Vermittlungsunternehmens für Gewerbeimmobilien Engel & Völkers Commercial hervor.

Echte Alternative zu Berlin
Potsdam gilt für viele Investoren mittlerweile als eine echte Alternative zu Berlin. „Wenn dort aber Preise wie für Berliner Innenstadtlagen aufgerufen werden, investieren die Anleger ihr Geld dann doch lieber in vergleichbare Objekte in der Bundeshauptstadt“, weiß Carmen Liersch, Bereichsleiterin für Wohn- und Geschäftshäuser bei Engel & Völkers Commercial in Potsdam.

Obwohl derzeit in Potsdam hohe Preise gezahlt werden, halten sich die Eigentümer der Immobilien bei Verkäufen zurück. Die Nachfrage dagegen ist deutlich höher als das sich auf dem Markt befindende Angebot.

Vorwiegend Privatinvestoren aktiv
„Die überwiegende Zahl der Käufer kommt aus Potsdam oder der näheren Umgebung“, berichtet Liersch. Aber auch Berliner und viele Investoren aus dem gesamten Bundesgebiet zeigten wachsendes Interesse. „Hierbei handelt es sich meist um Privatinvestoren, die den Markt kennen und schon mehrere Objekte besitzen“, sagt die Immobilienexpertin. „Auch Erstkäufer, die keine Alternativen für eine sichere Geldanlagen sehen, sind am Markt aktiv“, fügt sie hinzu. Die seien allerdings vorwiegend an der „Rundum-sorglos-Immobilie“ beziehungsweise an dem gepflegten Objekt in einer etablierten Lage interessiert, die demzufolge auch über dem Marktpreisniveau liegt. Ausländische Investoren seien nur sporadisch vertreten. Gleiches gelte für institutionelle Anleger, die sich eher für größere Objekte interessierten. Dies zeige das Beispiel der Süddeutschen Versorgungskammer, die jüngst 138 Wohnungen sowie Grundstücke für zukünftig weitere rund 250 neue Wohnungen erworben hat.

Stabiler Markt
Mit 67 verkauften Wohn- und Geschäftshäusern wurden in Potsdam 2013 exakt so viele Transaktionen registriert wie in den beiden Vorjahren. Das Umsatzvolumen hat sich nach dem deutlichen Anstieg im Jahr 2012 aber wieder auf 118 Millionen Euro reduziert, was einem Minus von sieben Prozent entspricht. „Das ist darauf zurückzuführen, dass eher kleinere Objekte gehandelt wurden, was auch ein Blick auf die verkaufte Gesamtfläche zeigt, die um 32 Prozent geringer war“, erklärt Liersch.

Wohn- und Geschäftshäuser in A-Lagen begehrt
Gekauft wird vorzugsweise in guten und sehr guten Lagen. Einfache Lagen kommen in Betracht, wenn Objekt- und Mieterstruktur stimmen. Gesucht werden hauptsächlich reine Mehrfamilienhäuser. Wohn- und Geschäftshäuser mit Einzelhandelsflächen in A-Lagen wie der historischen Altstadt sind ebenfalls begehrt.

Download “Wohn- und Geschäftshäuser Marktreport 2014/2015 Potsdam”

 

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