Immobilien-News: Deutschland verzeichnet langsamen Anstieg der Immobilienpreise

GebäudeDer deutsche Immobilienmarkt hat sich als einer der europaweit gesündesten erwiesen, denn jüngsten Zahlen zufolge zeigt sich die Preisentwicklung stetig steigend. Nachdem die Preise, die im Vergleich zum Vorjahr um 11,2 Prozent gestiegen waren, im September 2013 ihren Höchststand erreichten, prognostizierten einige Beobachter eine Immobilien-Blase. Doch im Verlauf des Jahres 2014 hat sich der Markt beruhigt, sodass es zwar weiter einen Anstieg der Preise gab, das Tempo dabei jedoch etwas gemäßigter ausfällt. Das sind gute Nachrichten für Käufer und Verkäufer, denn beide Gruppen dürften von diesem stabilen Klima – und der damit einhergehenden Zuversicht – profitieren.

Bisher waren die Mieter in Deutschland klar in der Überzahl, doch nun, da die Banken mit niedrigen Darlehenszinsen locken und die Gehälter bundesweit gestiegen sind, scheint sich ein kultureller Wandel zu vollziehen. So gehen immer mehr Deutsche dazu über, in die eigenen vier Wände zu investieren. Diese Entwicklung mag der stabilen und als unverwüstlich geltenden Wirtschaft der Nation zu verdanken sein, die in allen Teilen des Landes als Fundament des Aufwärtstrends am Immobilienmarkt dient. Seit der Eurokrise haben sich die Preise hervorragend entwickelt, was auch daran liegen mag, dass schlaue Investoren angesichts der finanziellen Schwierigkeiten in Ländern wie Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien (PIIGS) dazu übergingen, ihre Gelder im größten Wirtschaftssystem Europas in Sicherheit zu bringen.

Das Interesse aus dem Ausland hat maßgeblich zur derzeitigen Stabilität des Marktes beigetragen. Gerade in Berlin sind Anleger aus Russland und Italien stark vertreten und tun so das Ihrige, um die Wohnraumknappheit in der Hauptstadt, die derzeit bei zwei Prozent liegt, weiter zu verschärfen und die Immobilienpreise vor Ort nach oben zu treiben.

Ein weiterer, im Hinblick auf die aktuelle Situation am Berliner Immobilienmarkt durchaus relevanter Faktor ist die gestiegene Zahl der Erstkäufer, die für das Wachstum der Eigentümerquote um 15 Prozent verantwortlich sind. Doch obwohl der Fokus auf Wohneigentum für Eigenbedarf liegt, gelten Investitionen in Mietimmobilien nach wie vor als interessante und rentable Option. Seit 2012 ist die Bevölkerungszahl Berlins um 100.000 Menschen gewachsen und angesichts mangelnder Kaufobjekte bleibt vielen Neubürgern nichts anderes übrig, als in eine Mietwohnung zu ziehen.

Apartments sind seit jeher die lukrativsten Anlageimmobilien, steigen die Preise dafür von Jahr zu Jahr doch deutlich schneller als dies bei Einfamilienhäusern der Fall ist. Zwar zeigt sich diese Entwicklung in weiten Teilen Deutschlands, besonders bemerkenswert ist hierbei jedoch die Stadt Hannover, wo im Bereich der Apartments in diesem Jahr ein Wertzuwachs um beinahe 12,5 Prozent zu verzeichnen war, während Einfamilienhäuser gerade einmal um 2,1 Prozent zulegen konnten. Lediglich in Stuttgart verhält es sich genau andersherum: Hier blieben die Apartments, deren Preise im vergangenen Jahr um 4,4 Prozent stiegen, hinter der Wertsteigerung der Häuser um 5,7 Prozent zurück.

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