Inside Engel & Völkers: Alistair Powell

Alistair Powell, Managing Partner und Immobilienberater/ Inhaber von Engel & Völkers Villages.

Worin unterscheidet sich die Arbeit eines Immobilienberaters in Europa und den USA?

Da ich früher in Europa tätig war, wo der Fokus auf dem Kunden liegt, musste ich mich erst daran gewöhnen, dass sich in den Vereinigten Staaten alles um den Makler dreht.

Hier wird mit dem Konterfei des Immobilienberaters geworben und man steht definitiv mehr im Vordergrund. Bevor ich hierher kam, arbeitete ich neun Jahre lang für verschiedene erstklassige Agenturen in London und Europa, doch diese Herangehensweise war mir völlig neu. Engel & Völkers ist nicht mit anderen Unternehmen in Nordamerika zu vergleichen; ich würde sogar sagen, dass E&V weltweit einzigartig ist. Mich hat die Strategie des Unternehmens von Anfang an beeindruckt, denn Engel & Völkers stellt die Professionalität und Diskretion des Beraters in den Mittelpunkt und arbeitet mit den besten Marketinginstrumenten, um die Immobilien der Kunden einem internationalen Publikum akkurat zu präsentieren. Dabei geht es weder der Agentur, noch dem Makler darum, das eigene Ego zu streicheln – es geht um den Kunden.

Warum haben Sie sich für eine Stelle bei Engel & Völkers entscheiden?

Ich blätterte das GG Magazin durch und es hatte nichts mit einem normalen „Immobilienkatalog“ gemein – es ist vielmehr ein Luxus & Lifestyle Magazin für den anspruchsvollen und vielseitig interessierten Kunden. Ich fühlte mich dem Unternehmen und seiner Marketingstrategie sofort verbunden. Außerdem wusste ich, dass Engel & Völkers treibende und wegweisende Kraft der US-amerikanischen Immobilienbranche und der Konkurrenz in Sachen Marketing mindestens fünf Jahre voraus ist. Mir wurde schnell klar, dass E&V in der Welt der Immobilien derzeit die Vorreiterrolle spielt und dies wohl auch noch lange Zeit so bleiben wird.

Könnten Sie kurz schildern, wie Ihr Arbeitsalltag aussieht?

Ich bin Lizenzpartner von Engel & Völkers und betreue als Immobilienberater und Inhaber einer Agentur den Großraum Nord- und Zentral-Florida. In meinen Aufgabenbereich fallen das Mitarbeitermanagement und die strategische Planung neuer Shops in der Region. Außerdem fungiere ich als Ansprechpartner unserer Makler und versorge sie mit den nötigen Marketinginstrumenten, die es ihnen ermöglichen, innerhalb ihres bevorzugten Fachgebiets die Marktführerposition einzunehmen. Der Verkauf von Immobilien macht mir großen Spaß – das war schon immer so –, doch gerade in den vergangenen Jahren habe ich festgestellt, dass ich es noch mehr genieße, wenn ich miterleben darf, wie sich die Berater in meinem Team unter meiner Ägide menschlich und beruflich weiterentwickeln und so höhere Umsätze generieren. Ich bin gerne mittendrin, statt nur dabei und mein Team schätzt dieses Engagement und profitiert davon.

Würde ein anderer Makler Sie nach dem Geheimnis Ihres Erfolges fragen, welche drei Ratschläge würden Sie ihm geben?

1.    Zuhören! Nicht reden, zuhören. Bevor man den Mund aufmacht, sollte man innerlich immer erst bis drei zählen. Stellen Sie beim ersten Kundengespräch offene Fragen. Anstelle von „Wie viele Schlafzimmer sollte die Immobilie haben?“  wäre es besser zu sagen „Beschreiben Sie bitte möglichst genau, wie das ideale Eigenheim aussieht, das ich für Sie finden soll.“ Geht es um den Verkauf eines Objekts, sollte man den Kunden bitten, detailliert zu schildern, welche Erwartungen er an die Kommunikation mit dem Makler und die Vermarktung seiner Immobilie stellt. 2.    Engagieren Sie sich jederzeit zu 100 Prozent für Ihr Team – ohne dabei eine gleichwertige Gegenleistung zu erwarten – und Sie werden sehen: eine Hand wäscht die andere. Man muss nur den Mut haben, den ersten Schritt zu tun! 3.    Egal ob Sie eine eigene Agentur leiten, als Assistent oder als Immobilienberater arbeiten: wenn Sie das nächste Mal einen Kunden an ein anderes Teammitglied verweisen, dann tun Sie es mit den Worten „Darf ich Ihnen meinen Kollegen vorstellen? Ich bin der Überzeugung, dass er der perfekte Ansprechpartner für Sie ist, denn kein anderer kennt sich auf diesem Gebiet so gut aus, wie er.“ Und ehe Sie sich versehen, haben Sie ihrem Kollegen zu einem wichtigen Kunden verholfen.

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