Interior Trends: Offenes Wohnen

Interior Trends: Offenes WohnenDie Anfänge dieses Trends liegen in den Großraumbüros des ausgehenden zwanzigsten Jahrhunderts, doch mittlerweile ist das offene Wohnkonzept überall auf der Welt auch in den luxuriösesten Immobilien zu Hause. Für all diejenigen, die mit dem Begriff „offenes Wohnen“ nicht vertraut sind, sei hier kurz erklärt, dass es dabei lediglich darum geht, im Wohnbereich auf Trennwände zu verzichten, um so einen großen Gemeinschaftsbereich zu schaffen und die Bewohner näher zusammenzubringen. In solchen Räumen finden sich oft eine Küchenzeile nebst Kochinsel, eine Sofaecke mit Blick auf das TV-Gerät sowie manchmal auch ein großer Esstisch. Diese architektonische Lösung soll dem modernen Phänomen entgegenwirken, das vielen von uns nicht unbekannt sein dürfte: man kommt abends nach Hause und trifft in jedem der Räume auf einsame, versprengte Familienmitglieder. Besonders beliebt ist das offene Wohnen bei Paaren und Familien, die gerne Besuch empfangen; denn durch die Möglichkeit der freien Bewegung zwischen den verschiedenen „Zonen“ vermeidet man, dass sich auf Partys am Ende alle Gäste wie die Sardinen in der Büchse in einen einzigen Raum quetschen.

Ebenso populär ist dieses Konzept in den Städten, wo es auf jeden Quadratmeter Wohnraum ankommt. Zwar soll es schon vorgekommen sein, dass sich der eine oder andere Eigentümer solch eines offen gestalteten Objekts nach separaten Zimmern zurückgesehnt hat; doch mittlerweile erfreut sich diese Raumlösung gerade auch in den Vorstadtgebieten, wo von Platzmangel keine Rede sein kann, wachsender Beliebtheit und wird nicht mehr nur als architektonisches Mittel zum Zweck, sondern vielmehr als Design-Statement wahrgenommen.

Einer der Gründe hierfür ist der Umstand, dass beim offenen Wohnen gute Blickachsen quasi garantiert sind. Dieser Begriff, der überwiegend von Architekten verwendet wird, bezieht sich auf die unterschiedlichen Sichtweisen, die sich dem Betrachter von diversen Standpunkten innerhalb einer Immobilie aus erschließen. Wird die Blickachse von einer Mauer oder geschlossenen Tür unterbrochen, so scheint der Raum viel kleiner. Durch die Herausnahme von Wänden und Türen lässt sich Wohnraum schaffen, der wesentlich großzügiger erscheint. Dies trifft vor allem bei Zimmern mit hohen Decken zu – ein Ausstattungsmerkmal, welches in vielen Neubauten das ehemals so beliebte Mezzanin ersetzt hat.

Natürlich ist nicht jede Immobilie gleich und die offene Raumgestaltung mit Sicherheit auch nicht jedermanns Sache. Zwar können Alleinlebende in solch geräumigen Objekten ganz ausgezeichnet große Feste feiern, doch in Familien führt offenes Wohnen womöglich schnell zu Unmut, wenn die Kinder an Fernseher und Spielekonsole zu Gange sind. Allerdings lässt sich dieses Problem leicht lösen, indem man in weitläufigeren Immobilien spezielle Hobbyräume in den oberen Etagen einrichtet. Und auch in kleineren Häusern kann mit Hilfe intelligenter Raumgestaltung Abhilfe geschaffen werden. Säulen und Bögen verhindern den direkten Blick in den Kochbereich und dienen zur Geräuschdämmung, Paravents schaffen auch in sehr großen Räumen Privatsphäre und auch durch die geschickte Platzierung von Möbeln lässt sich Wohnraum unauffällig abteilen.

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