Marktbericht 2014

Erste Reihe zum Meer sehr lukrativ
Feinsandige Strände, eine sehr gute Infrastruktur und Anbindung sowie ein erholsames Klima begründen die hohe Anziehungskraft der Inseln und Küstenorte an der deutschen Ostsee. Die positive touristische Entwicklung der Region fördert die Nachfrage nach Ferienwohnungen als Zweitwohnsitz ebenso wie als renditestarke Kapitalanlage. Hohe Preise werden vor allem dort aufgerufen, wo Angebot und Neubaupotenzial knapp sind. Beste Wertsteigerungs- und Vermietungschancen bieten Immobilien in erster Reihe zum Meer. An allen betrachteten Ferienstandorten befinden sich Nachfrage und Preise auf einem ähnlichen Niveau wie im Jahr 2013. Immobilien im hohen Preissegment kommen derzeit in einigen Ferienorten eher selten auf den Markt. Dies erklärt z. B. das gesunkene Preisniveau von Ein- und Zweifamilienhäusern in sehr guter Lage von Timmendorfer Strand in der Spitze auf 2,5 Mio. EUR. Mit bis zu 5 Mio. EUR liegt die Preisobergrenze von Ein- und Zweifamilienhäusern in Usedoms Toplagen etwa doppelt so hoch. Auf der größten deutschen Insel, Rügen, ist der Immobilienmarkt so vielfältig wie die Landschaft. Im Ostseebad Binz werden für Eigentumswohnungen zwischen 1.000 EUR/m² in einfachen Lagen und 8.500 EUR/m² an der Strandpromenade gezahlt. Etwas moderater sind die Preise für Eigentumswohnungen auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst mit Maximalwerten von 5.800 EUR/m².
Wertsteigerungspotenzial haben auch Ferienimmobilien in Kühlungsborn, wo Objekte in erster Meereslinie zu noch vergleichsweise günstigen Preisen zu erwerben sind. Laut Gutachterausschuss betrug 2012 das durchschnittliche Verkaufsvolumen für Eigentumswohnungen auf Rügen 184.103 EUR, in Timmendorfer Strand 187.765 EUR und in Heringsdorf auf Usedom 178.180 EUR. Im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser erzielte Timmendorfer Strand mit 355.000 EUR das höchste durchschnittliche Transaktionsvolumen aller betrachteten Standorte an der Ostsee. Rügen bei Käufern aus Niedersachsen beliebt Knapp ein Drittel der 2013 abgeschlossenen Transaktionen auf Rügen schloss Engel & Völkers mit Käufern aus Niedersachsen ab. Die zweitstärkste Käufergruppe stammte mit 18 % aus Brandenburg, dicht gefolgt von Käufern aus Nordrhein-Westfalen (16 %). Auch Berliner markierten mit 11 % eine wichtige Käufergruppe. Zunehmend gefragt sind auf der Insel Eigentumswohnungen in ruhiger Boddenlage
mit Wellnessausstattung. 

Preissteigerungen in Toplagen 
Die Neubaumöglichkeiten in erster Reihe und mit Meerblick sind begrenzt, weshalb die Nachfrage in den Toplagen nicht vollständig gedeckt werden kann. Dementsprechend geht Engel & Völkers von einer stabilen bis steigenden Preisentwicklung für Immobilien in diesen Lagen aus. Darüber hinaus ist in sehr guten und guten Lagen auf Usedom ein Anstieg der Preisuntergrenzen für Häuser und Eigentumswohnungen zu erwarten. Weiterhin gefragt sind familien- und altersgerechte Eigentumswohnungen sowie modernisierte Bäderstilvillen. 

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