Mieten in Köln bewegen sich seitwärts

  • Trotz reger Nachfrage: Zahl der Verkäufe geht in Köln um elf Prozent zurück
  • Engel & Völkers Commercial veröffentlicht “Wohn- und Geschäftshäuser Marktreport 2014/2015 Köln”

 

Köln, den 19. November 2014. Der Markt für Wohn- und Geschäftshäuser in Köln wird weiterhin von einer lebhaften Nachfrage geprägt. Aufgrund des knappen Angebots ging allerdings die Zahl der Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr um elf Prozent zurück. Gleichzeitig befinden sich die Mieten derzeit in einer breiten Seitwärtsbewegung über alle Lagen und werden mittelfristig in den gefragten Wohnlagen Kölns weiter steigen. Dies geht aus dem aktuellen Marktreport des international tätigen Beratungs- und Vermittlungsunternehmens Engel & Völkers Commercial hervor.

Nachfrage übersteigt Angebot
Auch das Umsatzvolumen fiel um drei Prozent geringer aus. Der Durchschnittspreis pro Immobilie stieg leicht auf rund 1,15 Millionen Euro. “Da die Nachfrage deutlich größer ist als das Angebot, wird in allen Lagen gekauft”, berichtet Jörn Freudenberg, Büroleiter bei Engel & Völkers Commercial Köln. Auch sanierungsbedürftige Objekte seien für die Anleger interessant, wenn die Mikrolage attraktiv ist. Neben reinen Wohnhäusern suchten die Investoren auch Objekte mit gut vermieteten Gewerbeflächen.

Stabiler Markt mit Potential
Insgesamt zeigt sich der Kölner Markt für Wohn- und Geschäftshäuser sehr robust. Die Anleger sehen die vielen Vorteile der Domstadt wie insbesondere die gute infrastrukturelle Lage, das Bevölkerungswachstum, die positiven Beschäftigungszahlen und die prosperierende Wirtschaft. “So liegt das Kölner Bruttoinlandsprodukt pro Kopf 45 Prozent über dem Bundesdurchschnitt”, betont Freudenberg.

Erstkäufer favorisieren “Rundum-sorglos-Immobilie”
Neben Bestandshaltern und professionellen Marktteilnehmern, die in umfangreiche Sanierungen von Objekten investieren, treten weiterhin viele private und eigenkapitalstarke Erstkäufer am Markt auf. Sie sind überwiegend in dem Segment bis zu 2,5 Millionen Euro aktiv, treten sicherheitsorientiert auf und investieren in die “Rundum-sorglos-Immobilie” beziehungsweise das gepflegte Objekt in einer funktionierenden Lage. “Auf der Seite der Verkäufer sind sowohl nationale institutionelle Investoren als auch ausländische Anleger aktiv”, sagt Freudenberg. Sie setzten auf Einzelverkäufe von Objekten aus ihrem Portfolio-Bestand, da hierbei mit attraktiven Gewinnen zu rechnen sei.

“Der Nachfrageüberhang auf Käufer- und auch Mieterseite ist groß”, stellt der Immobilienexperte fest. Die geringe Bautätigkeit in der Vergangenheit und das kontinuierliche Ansteigen der Bevölkerungszahl haben zu einem angespannten Mietwohnungsmarkt geführt.

Anstieg der Kaufpreise zukünftig moderater
Für das Gesamtjahr 2014 geht Engel & Völkers Commercial von einer Transaktionszahl zwischen 560 und 580 verkauften Wohn- und Geschäftshäusern aus. “Das Umsatzvolumen wird sich zwischen 640 und 670 Millionen Euro bewegen”, heißt es gegen Ende des Marktberichts. Die Mieten haben insbesondere in den gefragten Wohnlagen Kölns weiteres Steigerungspotential. Der Anstieg der Kaufpreise werde künftig moderater ausfallen. Inwieweit sich die Mietpreisbremse in Verbindung mit der Neuregelung der Modernisierungsumlage, die demnach nur noch zeitlich befristet erhoben werden kann, auf die Kaufpreise auswirken wird, bleibe abzuwarten.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

ENGEL & VÖLKERS
Holger Klapproth
Head of Commercial Communication
Stadthausbrücke 5
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Telefon: 040-36 13 13 90
Holger.Klapproth@engelvoelkers.com

Download PDF: 141119_Köln_WGH_MR

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