Nachbarschaftliche Etikette: Tipps für das friedliche Zusammenleben mit schwierigen Nachbarn!

Zwar lautet eines der zehn Gebote „Liebe Deinen Nächsten“, doch manchmal ist das leichter gesagt als getan. Denn während ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis die Lebensqualität steigert, kann ein Quälgeist in der Wohnanlage für Stress und Unfrieden sorgen. Damit Probleme mit dem Nachbarn nicht Ihr Leben überschatten, haben wir hier einen kleinen E&V Ratgeber für harmonisches Zusammenleben erstellt.

Bleiben Sie ruhig
Egal, wie frustriert Sie auch sein mögen: Geben Sie niemals Ihre moralische Überlegenheit auf. Atmen Sie tief durch und handeln Sie auf keinen Fall übereilt. Gehen Sie nicht auf Konfrontationskurs, sondern versuchen Sie, Probleme ruhig und gelassen auszudiskutieren. Womöglich ist sich der betreffende Nachbar seines Verhaltens gar nicht bewusst und er empfindet es als äußerst peinlich, Sie damit gestört zu haben.

Lösen sie Probleme von Angesicht zu Angesicht
Falls ein klärendes Gespräch unvermeidbar ist, empfiehlt es sich, den Nachbarn auf eine Tasse Kaffee einzuladen: So können Sie in lockerer Atmosphäre loswerden, was Ihnen auf dem Herzen liegt. Wenn möglich, sollten Sie stets das persönliche Gespräch suchen, denn auf diese Weise vermeiden Sie unnötige Missverständnisse und gärende Ressentiments. Vielleicht haben Sie und Ihr Nachbar ja sogar mehr gemein, als vermutet. Wenn Sie den Standpunkt Ihres Gegenübers verstehen und respektieren, findet sich mit Sicherheit ein für beide Parteien tragbarer Kompromiss.

Schreiben Sie
Wird Ihnen beim Gedanken an die direkte Auseinandersetzung mit Ihrem Nachbarn unwohl? Dann schreiben Sie Ihr Anliegen nieder. Bleiben sie dabei stets freundlich und fokussiert. Am besten bitten Sie einen guten Freund, den Brief vor Versand gegenzulesen. Ihre Formulierungen sollten Sie so neutral wie möglich halten, denn was Sie eigentlich als taktvoll empfinden, kann vom Empfänger des Schreibens völlig anders aufgefasst werden. Falls die Situation irgendwann eskaliert, schadet es übrigens nicht, schriftliche Beweise für die eigenen Vermittlungsversuche zu haben – deshalb empfehlen wir, datierte Kopien etwaigen Schriftverkehrs aufzubewahren.

Halten Sie alle Beteiligten auf dem Laufenden
Wer zur Miete wohnt, der sollte den Vermieter über seine diplomatischen Bestrebungen und aktuelle Entwicklungen in Kenntnis setzen. Als Eigentümer sollte er über potenzielle Probleme Bescheid wissen und kann Sie bei Ihren Bemühungen wesentlich effektiver unterstützen, wenn er bestens im Bilde ist. Betroffene Haus- oder Wohnungsbesitzer schließen sich am besten mit anderen Eigentümern kurz, vor allem, wenn diese Ihre Ansichten vermutlich teilen. War ein Gespräch unter vier Augen erfolglos, so führt vielleicht eine Gruppendiskussion mit dem Störenfried zum erhofften Ergebnis.

Seien Sie flexibel
Wenngleich dieses Eingeständnis schwer fällt, müssen Sie vielleicht doch anerkennen, dass auch Sie nicht der perfekte Nachbar sind. Könnte es nicht sein, dass auch Sie bei Ihren Nachbarn gelegentlich für Frustration sorgen? Versuchen Sie, die Situation unvoreingenommen zu betrachten und denken Sie darüber nach, ob sich nicht doch ein Kompromiss finden lässt. Wer besonders hohe Maßstäbe ansetzt, sollte in Erwägung ziehen, dass deren Einhaltung womöglich unrealistisch ist.

Planen Sie voraus
Es ist ratsam, sich vor einem Umzug über die potenziellen neuen Nachbarn und deren Einfluss auf Ihre Wohnsituation Gedanken zu machen. Wählen Sie eine Wohngegend, die zu Ihrem Lebensstil passt – auf diese Weise gehen Sie Problemen, die eventuell durch die Nähe zu belebten Bars oder Restaurants entstehen könnten, von vornherein aus dem Weg gehen. Dank unserer mehr als dreißigjährigen Erfahrung im internationalen Immobiliengeschäft sind wir von Engel & Völkers Ihr idealer Ansprechpartner. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite.

 

Quelle: Social Media Team Engel & Völkers

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