Neuste Zahlen & Fakten vom Immobilienmarkt der Balearen

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Mallorca, Menorca und Ibiza bilden formen eine Landschaft, die geprägt ist von wunderschöner Natur und außergewöhnlicher mediterraner Lebensqualität. Die Balearen verfügen, als weltweiter Marktführer der Tourismusindustrie, über etablierte und professionelle Unternehmen, die ihre Wirtschaftszweige auf dieses Umfeld und die unzähligen Besucher, die jedes Jahr die Insel besuchen, abgestimmt haben.

Die Liebe und Treue zu dieser Inselgruppe war es, die vor über 40 Jahren erstmals einen Markt für Zweitwohnsitze auf Mallorca entstehen ließ. Der Wunsch hier eine Immobilie zu erwerben, hat sowohl den Tourismus wie wie auch den Immobilienmarkt in den letzten Jahren kontinuierlich wachsen lassen. In den vergangenen sechs Jahren gab es auf globaler und wirtschaftlicher Ebene viele Veränderungen und große Debatten darüber, wie stark und widerstandsfähig der Zweitwohnsitzmarkt der Balearen tatsächlich ist. Die vielen Schlagzeilen der internationalen Presse deuteten einen Zusammenbruch ähnlich der Situation auf dem Festland Spaniens an. Dies hatte natürlich auch das Vertrauen in Mallorca, Menorca und Ibiza als Ort für sichere Investitionen belastet.

Dank einer Studie der spanischen Notariatskammer besitzen wir nun aufschlussreiche Informationen, die ein klares Bild zu den Ereignissen während der Krise vermitteln, Verständis wecken und zudem Ausblick auf die kommenden Monaten geben.

Verkäufe an Nicht-Residenten auf den Balearen

Wie die obere Grafik zeigt, ist der einzige Abschnitt mit negativer Tendenz bei der Anzahl der Immobilienverkäufe an Nicht-Residenten auf den Balearen, zwischen 2007 und 2008. Von da an war der Aufschwung des Immobilienmarktes stetig und bereits im Jahr 2010 war die Anzahl der Immobilienverkäufe an Ausländer wieder auf dem Niveau von 2007, welches als das beste Jahr gilt. Seitdem steigt die Nachfrage kontinuierlich und die Anzahl der Verkäufe lag in 2013 bereits 30% über dem Ergebnis von 2007.

 

Engel & Völkers registriert auch in diesem Jahr eine verstärkte Nachfrage nach Immobilien. Im ersten Quartal 2014 hat das Unternehmen auf Mallorca eine Steigerung um 63% erfahren.  Der Weg scheint klar zu sein: die Zahl der Verkäufe an Nicht-Residenten wird auch in 2014 weiter steigen.

Was ist also im Jahr 2008 passiert? Die globalen Finanzturbulenzen hatten Einfluss auf das Verhalten der Käufer; es gab größere Probleme um die man sich kümmern musste: Unternehmen am Leben zu halten, persönliche Karrieren zu sichern, in einer neuen, überraschenden und beängstigenden Situation. Natürlich stand dabei der Kauf einer Ferienimmobilie nicht an erster Stelle der Prioritätenliste. Darüber hinaus veröffentlichte die Presse kontinuierlich Alarm-Meldungen. Wie wir heute wissen, war der Immobilieneinbruch auf Mallorca tatsächlich sehr kurz.

Verkäufe an Nicht-Residenten, Balearen, nach Nationalität

Bei einer genaueren Betrachtung der letzten sechs Jahre stehen die Auswirkungen der jeweiligen nationalen Wirtschaft interessanterweise in direktem Zusammenhang mit dem Kaufverhalten der einzelnen Nationalitäten, was die Zahlen belegen. Der stärkste Einbruch wurde 2008 bei den britischen Käufern verzeichnet, deren Anzahl vor der Krise doppelt so hoch war wie die der Deutschen. 

Der britische Käufermarkt begann sich erst im Jahr 2011 wieder zu erholen. Die Gründe lagen auf der Hand: Die britische Wirtschaft sowie der Wohnungsmarkt im Vereinigten Königreich waren stark betroffen, der Wechselkurs des britischen Pfunds zum Euro hatte eine sehr negative Entwicklung angenommen, die den Immobilienkauf für Briten sehr viel teurer machte. Was die Situation weiter verschärfte waren die spanischen Banken, die nicht mehr in der Lage waren, Immobiliendarlehen zu vergeben.

Im Vergleich dazu hatte der außergewöhnliche Anstieg deutscher Käufer viele überrascht und in Zahlen ausgedrückt ist dies nahezu überwältigend. Die Zuversicht deutscher Anleger hatte im Jahr 2008 nur einen geringen Tribut gefordert. Für eine stark vom Sparen geprägte und stets um die Inflation besorgte Wirtschaft, war die Investition in Immobilien auf den Balearen eine vernünftige Lösung. Der Wunsch eine Immobilie in Deutschlands beliebtestem Feriendomizil zu besitzen blieb ungebrochen. Die Lebensqualität und das soziale Netzwerk, welche sich durch den Kauf einer Immobilie in den beliebtesten Lagen auf Mallorca, Menorca und Ibiza ergeben, machen diese Erfahrung so attraktiv. Täglich beobachten wir wie diese Käufergruppe wächst.

Seit 2011 ist ein neuer Trend sichtbar. Skandinavische Käufer, allen voran die Schweden, fokussieren ihre Investitionen auf Immobilien auf den Balearen. Eine Zahl von Faktoren, wie beispielsweise die starke schwedische Krone, unterstützten diese Bewegung. Vor allem aber die Verwirklichung eines persönlichen Traums und die Mund-zu-Mund-Propaganda unter Freunden treiben dieses Wachstum an.

Schlussendlich wird der Mythos des russischen Marktes in zahlreichen Gesprächen thematisiert. Experten zufolge sowie die von der Notariatskammer zur Verfügung gestellten Zahlen belegen, dass Mallorca als Feriendomizil bei russischen Kunden nicht wahrgenommen wird. Vielmehr sind ihnen die Balearen als Zweitwohnsitzmarkt eher unbekannt, insbesondere im Vergleich zum spanischen Festland und zu Südfrankreich. Mit einer wachsenden Anzahl  russischer Touristen, die jedes Jahr auf diese Insel kommen und mit einer langsam steigenden Zahl russischer Familien, die sich entschlossen haben auf Mallorca zu leben, wird diese Käufergruppe sicherlich ein wenig wachsen. Es gibt allerdings keine Hinweise darauf, dass es einen explosionsartigen Anstieg von Verkäufen an russische Staatsbürger geben wird.

Zusammenfassend lässt sich sagen, die Immobilienkrise des Zweitwohnsitzmarktes auf den Balearen war nur ein Jahr. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass die Anzahl derer, die sich an einem Investment auf Mallorca, Menorca oder Ibiza beteiligen, unglaublich schnell wächst. Der Immobilienmarkt für spanische Residenten war schon immer als separate Einheit vorhanden und ist zweifellos noch einige Schritte davon entfernt sich vollständig zu erholen. Denoch zeigt sich, dass es vor allem in den besten Lagen, nie eine richtige Krise gegeben hat, selbst in den lokalen Märkten.

Engel & Völkers wird weiterhin gerne Informationen und Fakten zur Verfügung stellen, um einen transparenten und objektiven Blick auf den Immobilienmarkt der Balearen zu präsentieren.

 

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