Neuigkeiten aus der Welt der Immobilien: US-Liegenschaften erleben Wachstumsschub

Neuigkeiten aus der Welt der Immobilien: US-Liegenschaften erleben WachstumsschubJüngsten Zahlen des US-Statistikamtes zufolge, wurden letztes Jahr  in den Vereinigten Staaten im Bereich der Neubauten neue Größenrekorde aufgestellt. Immobilien, die im Jahr 2013 errichtet wurden, waren im Durchschnitt etwa 241 Quadratmeter groß – das sind gut 18 Quadratmeter mehr als im Zenit des Immobilienbooms.

Im Verlauf der letzten 30 Jahre ist die durchschnittliche US-Immobilie um mehr als 150 Prozent  gewachsen, sodass den Eigentümern heute 81 Quadratmeter mehr Wohnfläche zur Verfügung stehen als noch 1983. Dank des großzügigen Platzangebots verfügen moderne Häuser automatisch über zusätzliche Räume, die als Büros, Spielzimmer oder Gemeinschaftsräume für die ganze Familie genutzt werden. Die Zeiten geteilter Kinderzimmer scheinen vorbei zu sein, da immer mehr wohlhabende Anleger gezielt in Immobilien investieren, die ein Zimmer für jedes Familienmitglied bieten.

Gleichzeitig deuten aktuelle Zahlen darauf hin, dass der durchschnittliche US-Haushalt von Jahr zu Jahr immer kleiner wird, weil nur noch selten mehrere Generation gemeinsam unter einem Dach leben. Da Familienwachstum also als Erklärung für die Großbauten der Amerikaner ausgeschlossen werden kann, stellt sich die Frage nach dem eigentlichen Grund des Wohnraumwachstums in den USA.

Bei genauerer Betrachtung kristallisieren sich zwei Faktoren heraus: einerseits begünstigt der lebhafte Aktienmarkt den Wachstumsschub, während andererseits die Nachfrage nach kleineren Immobilien deutlich nachgelassen hat.

Stephen Melman, Leiter der Abteilung für Wirtschaftsdienste der National Association of Home Builders, erklärt, dass Aktieninvestments ihren Wert seit 2009 verdoppelt hätten. Angesichts dieser Wertsteigerung seien immer mehr Anleger dazu übergegangen, ihre Renditen für den Erwerb von Immobilien zu verwenden und ihren Familien so mehr Platz und Komfort zu bieten.

Während sich geräumige Häuser und Wohnungen wachsender Beliebtheit erfreuen, ist die Nachfrage nach kleineren Objekten gesunken. 2013 maßen nur vier Prozent der Neubauten bis zu 130 Quadratmeter – hier zeigt sich ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu den neun Prozent des Jahres 2005. Hintergrund der gesunkenen Nachfrage ist womöglich, dass es mittlerweile weniger Erstkäufer gibt. Studien zeigen, dass sich die Generation Y bis zum ersten Immobilienkauf mehr Zeit lässt, dann jedoch die herkömmliche Einsteigerimmobilie überspringt und direkt in ein größeres Objekt investiert.

Die Popularität großzügiger Liegenschaften hat außerdem dazu geführt, dass Immobilien mit über 370 Quadratmetern Wohnfläche heute keine Seltenheit mehr sind. Beinahe ein Zehntel (9 %) der im Jahr 2013 errichteten Neubauten fiel in diese Größenordnung, während mehr als ein Fünftel (21,7 %) zwischen 280 und 370 Quadratmeter maß. Die Zahl der Objekte mit einem oder anderthalb Zimmern belief sich noch nicht einmal auf 60.000, wohingegen über 250.000 Wohnimmobilien mit vier oder fünf Zimmern gebaut wurden.

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