Preise für Wohn- und Geschäftshäuser in Hannover stark gestiegen

Höchstes Ergebnis seit 2007: 388 Wohn- und Geschäftshäuser im Wert von 348 Mio. Euro wechseln die Eigentümer –
Engel & Völkers Commercial veröffentlicht „Marktreport Wohn- und Geschäftshäuser 2014/2015“

Titelbild Marktreport Hannover WGH
Der Durchschnittspreis eines Wohn- und Geschäftshauses im Kommunalverband „Region Hannover“ ist 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 43 Prozent auf 900.000 Euro gestiegen. Außerdem wurden mit 388 Verkäufen und einem Umsatzvolumen von 348 Mio. Euro die höchsten Werte seit 2007 erreicht. Dies geht aus dem aktuellen „Marktreport Wohn- und Geschäftshäuser* Hannover 2014/2015“ des international tätigen Beratungs- und Vermittlungsunternehmens Engel & Völkers Commercial hervor.

Nachfrage auf hohem Niveau
Die Nachfrage bleibt aufgrund des derzeit sehr niedrigen Zinsniveaus sowie fehlender Anlagealternativen am Kapitalmarkt sehr hoch. „Allerdings akzeptieren die Anleger keineswegs bereitwillig jeden Preis“, betont Peter Hanel, Bereichsleiter für Wohn- und Geschäftshäuser bei Engel & Völkers Commercial Hannover. Privatinvestoren investierten je nach Lage der Objekte in einer Preisspanne von etwa 400.000 bis 800.000 Euro. Insbesondere die Erstkäufer setzten dabei auf die „Rundum-Sorglos“-Immobilie beziehungsweise das gepflegte Objekt in einer etablierten Lage.

Zahlreiche neue Impulse
„Weiterhin stark gefragt sind alle zentrumsnahen Lagen, wo das Angebot entsprechend knapp ist“, so Hanel. „Bauliche Nachverdichtungen sowie Umwandlungen und Aufwertungen von städtischen Einrichtungen wie beispielsweise ehemalige Schulen schaffen hier Potenziale“, fügt er hinzu. Außerdem werde ja an zentralen Stellen wie dem Klagesmarkt oder am Hohen Ufer bereits gebaut. Eine nach wie vor positive Entwicklung erlebten derzeit die Calenberger Neustadt und Linden. Großes Potenzial biete auch der infrastrukturell gut angebundene Stadtteil Döhren. Hier seien teilweise noch unsanierte Altbauten zu günstigeren Preisen als in den innenstadtnahen Lagen auf dem Markt. „Allerdings müssen die Investoren hier Sanierungen und gegebenenfalls die Zusammenlegung von Wohnungen mit einkalkulieren“, so der Immobilienexperte.

Standort mit Potenzial
Für das laufende Jahr rechnet Engel & Völkers Commercial bei der Gesamtzahl der verkauften Wohn- und Geschäftshäuser mit etwa 360 bis 380 Objekten. Das Transaktionsvolumen wird sich voraussichtlich zwischen 340 bis 360 Millionen Euro bewegen. Die Mieten werden sich in den nachgefragten Lagen weiter nach oben entwickeln. Aufgrund der aktiven Stadtentwicklung rechnet Engel & Völkers Commercial mit zahlreichen neuen Impulsen. Zudem ist die Nachfrage durch steigende Bevölkerungs- und Haushaltszahlen nachhaltig gesichert.

 

Download “Wohn- und Geschäftshäuser Marktreport 2014/2015 Hannover”

 

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