Saarbrücken: Immobilienpreise in zentralen Lagen steigen

Durch die Nähe zur französischen und luxemburgischen Grenze sowie die zentrale Lage im EU-Binnenmarkt ist Saarbrücken ein interessanter und aufstrebender Wirtschaftsstandort. Neben Studenten und Berufstätigen zieht es auch ältere Menschen aus den Vororten ins Stadtzentrum mit seiner guten Infrastruktur. Entsprechend steigt die Nachfrage nach Wohnraum vor allem in den zentralen Lagen. Für 2014 geht Engel & Völkers daher von steigenden Wohnimmobilienpreisen in nahezu allen Lagen und Segmenten aus. Dies ist das Ergebnis des erstmalig von Engel & Völkers veröffentlichten „Wohnimmobilien Marktbericht Deutschland 2013/2014“

KarteLagen_SaarbrueckenEine sehr begehrte Lage in Zentrumsnähe ist der Staden mit seinen großzügigen Gründerzeitvillen. Viele Einkaufsmöglichkeiten sowie kulturelle Einrichtungen sind von hier aus fußläufig zu erreichen. „Sollte die Stadtautobahn wie geplant untertunnelt werden, wird dieses Viertel noch mehr an Attraktivität und Wert gewinnen“, sagt Volker Kuypers, Büroleiter von Engel & Völkers in Saarbrücken. Weitere Toplagen sind der Triller und der Rotenbühl, wo Besitzer von Architektenhäusern und Villen den Blick über die Stadt genießen können. In diesen Lagen zahlten Käufer im ersten Halbjahr 2013 zwischen 2.100 und 3.500 Euro pro Quadratmeter für Eigentumswohnungen. Für Ein- und Zweifamilienhäuser lagen die durchschnittlichen Spitzenpreise bei bis zu 750.000 Euro und damit teilweise nahezu doppelt so hoch wie für Häuser in den guten Lagen von Saarbrücken.   

Überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser

Saarbrücken_ImmobilieDer Wohnimmobilienmarkt in Saarbrücken zeichnet sich wie im gesamten Saarland durch eine hohe Eigentumsquote aus. Mit rund 58 Prozent markierte das Saarland das Bundesland mit dem höchsten Anteil an selbst genutztem Wohneigentum im deutschlandweiten Vergleich im Jahr 2011. Grund dafür ist die hohe Anzahl an Ein- und Zweifamilienhäusern, die laut dem Marktforschungsunternehmen GFK 90,3 Prozent aller Gebäude im Saarland stellen. Engel & Völkers prognostiziert für dieses Segment einen deutlichen Anstieg der Transaktionszahl sowie des -volumens für das Jahr 2013 gegenüber 2012. Und auch für die Preisentwicklung sieht das Immobilienberatungsunternehmen eine Tendenz nach oben. „Sowohl für Ein- und Zweifamilienhäuser als auch für Eigentumswohnungen gehen wir davon aus, dass die Preise in diesem Jahr weiter ansteigen werden“, sagt Kuypers abschließend.

 

Den „Wohnimmobilien Marktbericht Deutschland 2013/2014“ hat Engel & Völkers erstmalig veröffentlicht. Dieser Bericht bietet einen Gesamtüberblick über die aktuelle Markt- und Preisentwicklung von Ein- und Zweifamilienhäusern, Eigentumswohnungen und Mieten an 50 Standorten. Der umfangreiche Atlas basiert auf dem Marktwissen der deutschen Engel & Völkers Shops sowie auf Datenmaterial von den jeweiligen Gutachterausschüssen.

Abgelegt unter Allgemein.


Array
(
)