Stabil und Sicher

Die Association of Foreign Investors in Real Estate, also die Vereinigung ausländischer Immobilieninvestoren, kam am Ende ihrer Datenerhebung zu internationalen Investitionen am Immobilienmarkt  im Verlauf des Jahres 2013 erneut zu dem Schluss, dass die USA der „stabilste und sicherste“ Markt für Immobilieninvestoren aus dem Ausland sind. Die Vereinigten Staaten schlugen ihren stärksten Konkurrenten, Deutschland, mit einem Vorsprung von mehr als 50 Prozentpunkten. Dieses Ergebnis bestätigt den Status der USA als attraktiven und zuverlässigen Investitionsstandort für internationale Anleger.

Bei der Erstellung dieser Studie spielen verschiedenste Kriterien eine Rolle, sodass sich ein faszinierender Überblick des globalen Immobilienmarkts ergibt. Die Vereinigten Staaten gingen aus dem Vergleich auch als das Land mit den besten Kapitalmehrungschancen hervor, gaben in dieser Kategorie doch mehr als 20 Prozent der Befragten den USA ihre Stimme und verwiesen Spanien somit auf den zweiten Platz. Beinahe 50 Prozent der Teilnehmer an der AFIRE-Umfrage zeigten sich angesichts des, für das kommende Jahr erwarteten, leichten Wertanstiegs ihres Portfolios sehr erfreut; 20 Prozent der Befragten gaben sogar an, mit einem deutlichen Anstieg zu rechnen.

Die Studie deutet weiter darauf hin, dass man dem US-Immobilienmarkt im Vergleich zum Anfang des Jahres 2013 zunehmend positiv gegenüber steht: 30 Prozent der Befragten erklärten, sie schätzten den Markt am Jahresende sehr viel optimistischer ein, als noch zu dessen Beginn. Der Vorsitzende der Vereinigung, Steven Hanson, begrüßte diese erfreulichen Ergebnisse der Vereinigten Staaten, und bemerkte, dass „das anhaltende und wachsende Interesse ausländischer Investoren an den US-Immobilienmärkten, das erfolgreiche Funktionieren der Schulden- und Aktienkapitalmärkte, welche Zugang zu einem breiten Spektrum diverser Anlagemöglichkeiten bieten, wiederspiegelt.“

In nur einer Rubrik musste sich der anderweitig dominierende US-Immobilienmarkt der Konkurrenz geschlagen geben: zum ersten Mal seit 2009 wurde London zum besten internationalen Investitionsstandort für ausländische Anleger ernannt, wodurch der letztjährige Gewinner, New York, auf den zweiten Rang abrutschte. James Fetgatter, Geschäftsführer bei AFIRE, lobte das Vereinigte Königreich für seine offene Investitionspolitik und das den internationalen Investoren wohlgesonnene Steuersystem, und führte diese als entscheidende Faktoren für die Beliebtheit der Themsemetropole an. Im vergangenen Jahr kamen in London rekordverdächtig viele und bedeutende Immobiliengeschäfte mit Investoren aus dem Ausland zustande. Abgesehen von der englischen Hauptstadt waren die ersten fünf Plätze dieser Kategorie jedoch fest in US-amerikanischer Hand, mit San Francisco auf Platz drei, gefolgt von Houston und Los Angeles. Auf den Rängen sechs bis zehn geht es dann schon etwas internationaler zu, tummeln sich hier doch Tokyo, Madrid, München, Paris und Washington DC.

Wirft man einen Blick auf die Wachstumsmärkte, so fällt auf, dass China Brasilien in den Schatten gestellt hat und nun auf Platz eins steht. Doch in den Top Fünf gibt Lateinamerika den Ton an, denn Mexiko, Kolumbien und Peru haben im Vergleich zum Vorjahr Fortschritte gemacht. Beleg für diese positive Entwicklung ist, dass die Mehrheit der Investoren angab, ihr lateinamerikanisches Immobilienportfolio im Jahr 2014 ausbauen zu wollen.

Sollten Sie über eine Kapitalanlage in Form eines Auslandsobjekts nachdenken, dann steht Engel & Völkers Ihnen auf dem komplexen internationalen Immobilienmarkt gerne mit Rat und Tat zur Seite. Egal, ob Sie sich für einen boomenden Markt wie die USA oder Deutschland interessieren, oder ob Sie vom Potenzial der aufstrebenden Märkte profitieren möchten – wir verfügen über die
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