Starke Nachfrage bei Anlageimmobilien in Bielefeld

  • Investoren weichen zunehmend von guten auf mittlere Lagen aus
  • Engel & Völkers Commercial veröffentlicht “Marktreport Wohn- und Geschäftshäuser 2014/2015″


Bielefeld, den 19. September 2014.
Auf dem Markt für Wohn- und Geschäftshäuser in Bielefeld herrscht eine starke Nachfrage. Da die Verkaufsbereitschaft der meist privaten Eigentümer in den guten und sehr guten Lagen eher gering ist, konzentriert sich das Angebot an Immobilien überwiegend auf die einfachen bis mittleren Lagen. Dies geht aus dem aktuellen “Marktreport Wohn- und Geschäftshäuser 2014/2015″ von Engel & Völkers Commercial Bielefeld hervor.

Umsatzvolumen steigt um 14 Prozent
Im Jahr 2013 wurden mit 169 Transaktionen zwar vier Objekte weniger gehandelt als im Vorjahr, das dazugehörige Umsatzvolumen stieg jedoch um 14 Prozent auf mehr als 85 Millionen Euro. “Zurückzuführen ist diese Entwicklung auf das gestiegene Objektvolumen, was auch ein Blick auf die umgesetzte Gesamtfläche zeigt, die sich um 15 Prozent vergrößerte”, erklärt Annette Husemann, Geschäftsführerin bei Engel & Völkers Commercial Bielefeld. Dementsprechend sei der durchschnittliche Kaufpreis pro Immobilie auch um 16 Prozent auf rund 505.000 Euro gestiegen.

Mittlere Lagen gewinnen zunehmend an Interesse
Aufgrund des Nachfrageüberschusses in den besseren Lagen weichen einige Investoren – bei passender Objektqualität – in mittlere Lagen aus. “Die potentiellen Käufer kommen meist aus der Region und suchen in der Regel Anlageimmobilien bis zu einem Kaufpreis von einer Million Euro”, weiß Husemann. Daneben beobachte Engel & Völkers eine verstärkte Aktivität von kleineren Projektentwicklern, die in Anlageimmobilien mit einem Wert von bis zu 2,5 Millionen Euro investieren.

Dynamische Kaufpreise
“Bei den Mieten gab es 2013 im Vergleich zum Vorjahr marginale Steigerungen”, stellt Husemann fest. In den sehr guten Lagen würden im Maximum 10,30 Euro pro Quadratmeter erreicht. “In den einfache Lagen sind die Mieten mit einer Spanne von 5,00 bis 6,50 Euro pro Quadratmeter deutlich günstiger”, so die Immobilienexpertin. Die Vermarktung von Wohn- und Geschäftshäusern sei hier aber unter Umständen aufwändiger, weil es – je nach Objekt – einen höheren Leerstand geben könne. Dynamischer hätten sich hingegen die Kaufpreise entwickelt. In den sehr guten Lagen würden für Wohn- und Geschäftshäuser Quadratmeterpreise bis zu 2.400 Euro gezahlt. Besonders mittlere Lagen hätten mit durchschnittlich 1.125 Euro pro Quadratmeter langfristig noch Potential nach oben.

Positive Impulse durch neuen Campus
Bis 2025 entsteht im Süden von Gellershagen der Campus Bielefeld, wodurch sich die jetzige Zahl von 35.000 Studenten signifikant erhöhen dürfte. Rund um das Universitätsgelände bieten sich daher für Anleger interessante Perspektiven.

Stabiler Ausblick
Engel & Völkers Commercial geht davon aus, dass sich im Gesamtjahr 2014 die Zahl der verkauften Wohn- und Geschäftshäuser mit 160 bis 180 auf einem ähnlichen Niveau bewegen wird wie im Vorjahr. Das Umsatzvolumen werde sich wohl zwischen 86 und 97 Millionen Euro bewegen. “Die Mieten und Kaufpreisfaktoren bleiben weiterhin auf einem stabilen Niveau”, heißt es am Ende des Marktberichts.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

ENGEL & VÖLKERS
Holger Klapproth
Head of Commercial Communication
Stadthausbrücke 5
20355 Hamburg
Telefon: 040-36 13 13 90
Holger.Klapproth@engelvoelkers.com

Download PDF: 140919_Bielefeld_WGH_MR

Abgelegt unter Gewerbe | Presse | Research.


Array
(
)