Steigende Immobilienpreise in Bonn

  • Engel & Völkers Commercial registriert auch höhere Mieten
  • Verkäufer von Anlageimmobilien haben teilweise hohe Kaufpreisvorstellungen


Bonn, den 02. Oktober 2014.
Auf dem Bonner Markt für Wohn- und Geschäftshäuser* besteht eine hohe Nachfrage bei steigenden Kauf- und Mietpreisen. Die Zahl der Verkäufe sank 2013 allerdings im Vergleich zum Vorjahr leicht von 194 auf 185. Dies geht aus dem aktuellen „Marktreport Wohn- und Geschäftshäuser Bonn 2014/2015“ des international tätigen Beratungs- und Vermittlungsunternehmens Engel & Völkers Commercial hervor.

Eigentümer halten sich mit Verkäufen zurück
Es wurden auch wieder kleinere Objekte gehandelt. Dementsprechend reduzierte sich der Gesamtumsatz um 22 Prozent auf 153 Millionen Euro. „Die Nachfrage ist derzeit einfach höher als das Angebot, zumal sich die Eigentümer aufgrund fehlender Anlagealternativen mit Verkäufen zurückhalten“, erklärt Dirk Dobat, Geschäftsführer bei Engel & Völkers Commercial in Bonn.

Steigende Preise in allen Lagen
Die Mieten und Kaufpreisfaktoren sind in allen Lagen gestiegen. Für sehr gute, gute und einfache Lagen wird künftig bei den Faktoren noch ein leichtes Steigerungspotential gesehen. Die Mieten erreichen in den sehr guten Lagen in der Spitze einen Wert von bis zu 16,00 Euro pro Quadratmeter. „Sie werden voraussichtlich auch noch etwas anziehen“, meint Dobat. Beim Kauf von Wohn- und Geschäftshäusern würden in sehr guten Lagen im Mittel 2.700 Euro pro Quadratmeter und in guten Lagen 1.980 Euro gezahlt. Einfache Lagen seien mit einem Durchschnittswert von 900 Euro pro Quadratmeter deutlich preiswerter.

Käufer aus der Region
Bei den Käufern handelt es sich überwiegend um Privatpersonen aus Bonn oder der näheren Umgebung. Unter ihnen sind viele Erstkäufer, die meist sicherheitsorientiert sind und in die „Rundum-sorglos-Immobilie“ beziehungsweise das gepflegte Objekt in einer guten Mikrolage investieren. „Dafür sind sie bereit, das bis zu 20-fache der Jahresnettokaltmiete zu zahlen“, unterstreicht Dobat. Auch Sanierungsobjekte in interessanten Lagen würden nachgefragt. „An solche Objekte trauen sich allerdings nur erfahrene Bestandshalter und Aufteiler heran“, so der Immobilienexperte. Hier werde das 13- bis 15-fache der Jahresnettokaltmiete gezahlt. Bei großvolumigeren Objekten träten vereinzelt überregionale und institutionelle Investoren am Markt in Erscheinung.

Teilweise hohe Preisvorstellungen der Verkäufer
Die Käufer haben realistische Kaufpreisvorstellungen. Bei Faktoren von mehr als 20 prüfen sie das Objekt intensiv und die Verhandlungen ziehen sich über einen längeren Zeitraum hin. „Einige Eigentümer, insbesondere in sehr guten Lagen, haben derzeit so hohe Preisvorstellungen, dass die Transaktionen nicht realisiert werden können“, weiß Dobat. Bei den Verkäufern handele es sich vielfach um Erbengemeinschaften und ältere Eigentümer, die das gestiegene Preisniveau zum Verkauf nutzten.

Stabile Verkaufszahl
Engel & Völkers Commercial geht davon aus, dass sich 2014 die Zahl der Verkäufe mit 180 bis 195 auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr bewegen wird. „Aufgrund weiter steigender Kaufpreise erwarten wir ein Umsatzvolumen von bis zu 170 Millionen Euro“, sagt Dobat.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

ENGEL & VÖLKERS
Holger Klapproth
Head of Commercial Communication
Stadthausbrücke 5
20355 Hamburg
Telefon: 040-36 13 13 90
Holger.Klapproth@engelvoelkers.com

Download PDF: 141002_Bonn_PM_MR_WGH

Abgelegt unter Gewerbe | Presse | Research.


Array
(
)