Steigende Mieten und Immobilienpreise in Offenbach

  • Offenbach gewinnt als Standort für Investitionen in Wohn- und Geschäftshäuser zunehmend an Attraktivität


Frankfurt, den 14. Oktober 2014.
Die Mieten und Immobilienpreise in Offenbach steigen. Die Neuvertragsmieten für Bestandsobjekte erreichen in den guten Lagen einen Wert von 8,50 bis 10,00 Euro pro Quadratmeter und in mittleren Lagen von 6,50 bis 8,50 Euro. Der Durchschnittswert für Wohn- und Geschäftshäuser liegt laut dem aktuellen Marktreport des international tätigen Beratungs- und Vermittlungsunternehmens Engel & Völkers Commercial in guten Lagen bei 1.200 Euro pro Quadratmeter.

Geringes Objektangebot

Offenbach wird als Standort für Investitionen in Wohn- und Geschäftshäuser immer beliebter. Bei einer gestiegenen Nachfrage blieb 2013 aber das Angebot gering und die Verkaufszahl ging im Vergleich zum Vorjahr sogar von 95 auf 74 zurück. “Auch das Umsatzvolumen verringerte sich deutlich von 87 auf 57 Millionen Euro”, berichtet Felix von Saucken, Geschäftsführer bei Engel & Völkers Commercial Frankfurt. Der Durchschnittswert pro Immobilie habe sich zwar ebenfalls auf 770.000 Euro reduziert, sei aber nach dem herausragend hohen Wert von 2012 immer noch deutlich höher als in den Vorjahren, in denen die Grenze von 700.000 Euro nicht erreicht wurde. Es mache sich also neben dem Preisanstieg bemerkbar, dass ? wie schon 2012 ? erneut viele größere Objekte gehandelt wurden.

Der Hauptanteil der Anleger kommt aus Offenbach und dem Rhein-Main-Gebiet. “Gerade Frankfurter Investoren finden den Weg nach Offenbach”, unterstreicht von Saucken. Das Interesse ausländischer Anleger sei gering.

Offenbach als günstige Alternative

“Die Stadt befindet sich in einem deutlichen Veränderungsprozess”, so der Immobilienexperte. Noch vor wenigen Jahren sei Offenbach für viele Investoren keine wirkliche Wahl gewesen. “Dies hat sich geändert, seitdem in Frankfurt die Faktoren, Kaufpreise und Mieten drastisch steigen”, betont von Saucken. Offenbach entwickle sich nun zunehmend für viele Frankfurter zu einer günstigen Alternative bei einer durchaus vergleichbaren Wohnqualität. Und aufgrund der sehr guten ÖPNV-Anbindung sei das Offenbacher Stadtzentrum vom Frankfurter Hauptbahnhof aus mit der S-Bahn ja auch in nur 15 Minuten erreichbar.

Reine Wohnhäuser werden weiterhin stärker nachgefragt, aber auch Wohn- und Geschäftshäuser mit einer Ladenfläche im Erdgeschoss finden Käufer. “Schwieriger sind hier aber periphere Lagen”, sagt von Saucken.

Anhaltender Nachfragedruck

Engel & Völkers Commercial geht davon aus, dass die Verkaufszahl für das Gesamtjahr 2014 bei weiter anziehenden Mieten voraussichtlich wieder auf das Niveau von 2012 steigen wird. “Das Umsatzvolumen wird zwischen 62 und 72 Millionen Euro liegen”, heißt es gegen Ende des Marktberichts. Durch das weiterhin niedrige Zinsniveau werde der Nachfragedruck anhalten, zumal die Eigentümer keine Alternativen für vergleichsweise risikolose Anlagen sähen.

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ENGEL & VÖLKERS
Holger Klapproth
Head of Commercial Communication
Stadthausbrücke 5
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Telefon: 040-36 13 13 90
Holger.Klapproth@engelvoelkers.com

Download PDF: 141014_Offenbach_PM_MR_WGH

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