Steigende Nachfrage nach Wohnimmobilien in Bremen

Die Bremer wohnen gerne in den eigenen vier Wänden. So verfügt die Hansestadt mit knapp 37 Prozent über die höchste Eigentumsquote unter den Stadtstaaten. Gefragt sind Wohnimmobilien nicht nur zur Eigennutzung, sondern auch als Kapitalanlage. Entsprechend steigen die Mieten und Quadratmeterpreise von Wohnungen. Dies ist das Ergebnis des erstmalig von Engel & Völkers veröffentlichten „Wohnimmobilien Marktbericht Deutschland 2013/2014“

Altbremer-Haus_außen

Im Angebot: E&V vermittelt dieses 1926 erbaute Alt-Bremer Reihenhaus zu einem Kaufpreis von 800.000 Euro.

Das Verhältnis von Angebot und Nachfrage auf dem gesamten Bremer Immobilienmarkt befindet sich derzeit noch im Gleichgewicht. Die durchschnittlichen Quadratmeterpreise von Eigentumswohnungen in den sehr guten Wohngegenden lagen im ersten Halbjahr 2013 zwischen 1.650 Euro und 3.700 Euro. „Für sehr hochwertig ausgestattete Neubauwohnungen wie im Bürgerparkviertel von Schwachhausen erreichen die Quadratmeterpreise mittlerweile Spitzenwerte von bis zu 5.000 Euro“, sagt Thorsten Michels, Geschäftsführender Gesellschafter von Engel & Völkers in Bremen. Für das Jahr 2014 geht der Immobilienexperte davon aus, dass die Nachfrage nach Wohnraum weiter steigen wird. „Altbremer Reihenhäuser im Stadtteil Schwachhausen werden auch in Zukunft sehr begehrt sein“, so Michels weiter. Eine ebenfalls sehr begehrte Lage markiert die Östliche Vorstadt. In dem Szeneviertel haben die Preise für Wohnimmobilien bereits ein sehr hohes Niveau erreicht, Immobilien kommen hier nur selten auf den Markt.

Zu den sehr guten Lagen Bremens zählen auch die am Stadtrand gelegenen Stadtteile Oberneuland und Borgfeld, die durch ihre ländliche Atmosphäre vor allem bei Familien gefragt sind. Die teuersten Adressen markieren in Oberneuland die Randlagen zum Naturschutzgebiet sowie in Borgfeld die Wasserlagen entlang der Wümme.

Randgebiete holen auf

Von dem begrenzten Immobilienangebot im Zentrum profitieren angrenzende Stadtteile wie Findorff, Hastedt und Neustadt, wo die Immobilienpreise im Vergleich zu den sehr guten Lagen noch eher moderat sind. Als ebenfalls gefragte Wohngegend erweist sich das etwa 20 Kilometer außerhalb von Bremen gelegene Künstlerdorf Worpswede. Für nahezu alle Lagen und Segmente geht Engel & Völkers davon aus, dass die Preise in 2014 weiter steigen werden. Vor allem in Schwachhausen wird die Nachfrage nach Wohnraum weiterhin das Angebot übertreffen.

 

Den „Wohnimmobilien Marktbericht Deutschland 2013/2014“ hat Engel & Völkers erstmalig veröffentlicht. Dieser Bericht bietet einen Gesamtüberblick über die aktuelle Markt- und Preisentwicklung von Ein- und Zweifamilienhäusern, Eigentumswohnungen und Mieten an 50 Standorten. Der umfangreiche Atlas basiert auf dem Marktwissen der deutschen Engel & Völkers Shops sowie auf Datenmaterial von den jeweiligen Gutachterausschüssen.

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