Teppich oder Parkett – Welcher Bodenbelag ist der Richtige?

Teppich oder Parkett – Welcher Bodenbelag ist der Richtige?Die Wahl eines neuen Bodenbelags für Ihr Zuhause sollte mehr als nur eine Geschmacksfrage sein – auch Langlebigkeit und Haltbarkeit sollten in Betracht gezogen werden, denn vor allem in Flur, Küche und Wohnzimmer werden Fußböden oft stark strapaziert. Ein schöner Bodenbelag kann einen Raum aufwerten, allerdings ist es doch mit einigem Aufwand verbunden, einen alten Belag zu renovieren oder einen neuen Boden zu verlegen. Daher lohnt sich die Überlegung, welche Variante auch auf lange Sicht ansprechend aussehen wird. Wem es schwerfällt, sich zwischen Parkett und Teppich zu entscheiden, dem sei dieser kleine Ratgeber an die Hand gegeben.

Pflege

Parkettböden sind kurzfristig sicherlich pflegeleichter, da sie lediglich gewischt werden, während Teppiche gesaugt werden müssen. Doch hinsichtlich der langjährigen Instandhaltung erweisen sich beide Belagsarten als relativ anspruchsvoll: Parkettböden sollten mindestens zweimal in der Woche mit speziellen Produkten gereinigt, trockengewischt und poliert werden, während für Teppichböden „nur“ eine halbjährliche professionelle Reinigung empfohlen wird. Dabei wird festsitzender Schmutz mit einem Dampfsauger entfernt, wodurch der Teppich wieder wie neu aussieht.

Wärme

Gerade in kühleren Klimazonen ist der Teppichboden sehr beliebt, weil er für ein angenehmes Trittgefühl sorgt und kalte Zugluft verhindert, die durch Spalten in den Dielen entstehen kann. Zwar bietet Parkett nicht dieselbe Wärmedämmung, doch wer sich für einen warmen Mahagoniton entscheidet, schafft schon rein optisch ein wohliges Ambiente. Auch in Kombination mit einer Fußbodenheizung ist Holzparkett eine gute Wahl, wenngleich dies auch für Teppichböden zutreffen kann. Tatsächlich ist es sogar so, dass ein Teppich die von der Fußbodenheizung abgegebene Wärme länger speichert; allerdings nimmt die Aufwärmphase mehr Zeit in Anspruch als dies beim Parkett der Fall ist.

Haltbarkeit

Holz hat eine längere Lebensdauer als Teppichboden und die meisten Parketthersteller bieten für ihre Produkte Garantielaufzeiten von bis zu 30 Jahren an. Teppichbeläge müssen hingegen alle zehn Jahre erneuert werden. Die Lebenserwartung Ihres Bodenbelags hängt in hohem Maße davon ab, welchen äußeren Einflüssen er ausgesetzt ist: verschüttete Getränke und andere Flecken ruinieren über kurz oder lang jeden Teppich, während aggressives Putzen und Kollisionen mit fallenden Deko-Objekten tiefe Spuren im Parkett hinterlassen können; Wasserrohrbruch oder Überflutung sorgen für abgelöste Teppiche und verzogene Dielenbretter. Doch bei sachgerechter Pflege bleiben beide Belagsarten auch über Jahre hinweg schön anzusehen.

Wert

Holzböden passen zu den unterschiedlichsten Einrichtungsstilen und erfreuen sich deshalb großer Beliebtheit. Laut der National Association of Realtors, dem US-Verband der Immobilienmakler, sind potenzielle Käufer bereit, umgerechnet etwa 1.600 Euro mehr zu investieren, wenn ein Objekt mit Parkett ausgestattet ist. Dabei gilt es jedoch zu beachten, dass diese Statistiken nicht für Jedermann sprechen, greifen derzeit doch zahlreiche Innenarchitekten zu Teppichen mit ausdrucksstarken Mustern, um Farbakzente zu setzen und eine moderne Wohnästhetik zu schaffen.

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