Travel Tuesday: Heliskiing in den französischen Alpen

Heli-SkiingBei der Erfindung ausgefallener Hobbies zeigen sich die Superreichen dieser Welt oft außergewöhnlich kreativ . Ein in besonders gutes Beispiel für ihren Einfallsreichtum ist das Heliskiing. Wer das Skisporterlebnis seines Lebens genießen möchte und sich mit dem Helikopter zu den schönsten unberührten Abfahrten fliegen lässt, der muss dafür allerdings ziemlich tief in die Tasche greifen. Da überrascht es nicht, dass dieser Freizeitspaß bisher nur den sogenannten HNWIs, den High Net-Worth Individuals, vorbehalten war. Man geht davon aus, dass diese Sportart ursprünglich aus Kanada stammt. Mittlerweile gibt es auch in Frankreich einige Heliski-Stationen, die es auch weniger gut betuchten Urlaubern ermöglichen, diesen Skisport in der Schönheit der italienischen Alpen zu erleben.

Da Heliskiing in Frankreich selbst verboten ist, hat der Besitzer der Pook Lodge in der französischen Tarentaise einige „Absprung-Stationen“ jenseits der Grenze im italienischen Teil des Gebirges erschlossen. So können interessierte Gäste fernab der vollen Pisten talwärts wedeln. Will man die entlegenen Hänge im Grenzgebiet des Nachbarlandes erkunden, wird man an der in „Les Laix“ gelegenen Lodge von einem Helikopter abgeholt und von dort aus in eines der drei Heliski-Gebiete geflogen. Eines davon befindet sich am Monte Miravidi, ist mehr als 3000 Quadratmeter groß und gewährt einen atemberaubenden Blick auf den Mont Blanc.

Die Vorstellung, fernab der Resorts durch den Tiefschnee zu fahren, mag riskant klingen, doch die Heliski-Anbieter haben strenge Auflagen zu erfüllen. Gäste der Lodges werden stets von erfahrenen Betreuern und Piloten begleitet, die Beschaffenheit und Stabilität des Schnees ganz genau einzuschätzen wissen. Der Skiführer fährt voran, um im unbekannten Gelände die sicherste Fahrlinie vorzugeben. Ist die Abfahrt ausreichend breit und eben, bekommt man womöglich selbst die Gelegenheit, als erster seine Schwünge durch die jungfräuliche Schneedecke zu ziehen. Die Natur ist nicht berechenbar und so wird man sich unweigerlich mit verschiedensten Wetterlagen und Schneearten konfrontiert sehen, wobei gerade letzterer Faktor ein gewisses Maß an fahrerischem Können erfordert. Das soll nicht bedeuten, dass nur Alpinexperten für das Heliskiing geeignet sind. Allerdings sollte man durchaus in der Lage sein, rote Pisten sicher zu meistern.

Der Lohn für den körperlichen Einsatz ist ein unvergleichliches Erlebnis, das bisher all jenen vorbehalten war, die dafür einen stundenlangen Aufstieg gerne in Kauf nahmen.Beim Heliskiing offenbaren sich fantastische Panoramen und man kann die Abfahrt in vollen Zügen genießen, ohne die Piste mit Hunderten anderer Skifahrer teilen zu müssen. Pro Tag kann man sich ein- bis dreimal vom Helikopter an den hoch oben gelegenen Hängen absetzen lassen, die restliche Zeit verbringt man dann mit geführten Variantenabfahrten. Abends ist es dann an der Zeit, sich im wärmenden Whirlpool zu entspannen, es sich vor dem prasselnden Kaminfeuer gemütlich zu machen und die exklusiv vor Ort zubereiteten, lukullischen Köstlichkeiten zu genießen.

Mittlerweile wird das Heliskiing als Teil verschiedenster Reisepakete angeboten, sodass sich der Kostenaufwand für diesen spannenden Sport in Grenzen hält. Und hat Sie erst einmal das Heliski-Fieber gepackt, dann wäre es durchaus sinnvoll, über ein Immobilien-Investment vor Ort nachzudenken, um so Saison für Saison Ihrem neuen Hobby frönen zu können. Chalets in der Nähe von Skigebieten gelten als äußerst rentable Anlageobjekte, immerhin ist in den besten Resorts mit einem jährlichen Wertzuwachs zu rechnen. Dank diverser Standorte in der Alpenregion ist Engel & Völkers auf der Suche nach dem perfekten Chalet Ihr idealer Ansprechpartner – egal, ob Ihnen der Sinn nach abgelegenem Idyll oder belebtem Wintersportparadies steht. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte unsere Engel & Völkers Webseite.


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