Travel Tuesday: Teneriffa

Travel Tuesday: TeneriffaTeneriffa, die größte der Kanareninseln, trägt ihren romantischen Spitznamen – die Insel des ewigen Frühlings – zu Recht. Angesichts des ganzjährigen Sonnenscheins, der beeindruckenden Vulkanlandschaften und kilometerlangen goldenen Sandstrände überrascht es nicht, dass es Jahr für Jahr etwa zehn Millionen Besucher in das Inselparadies zieht.

Die meisten Touristen reisen zwischen Januar und Ostern an, doch treue Teneriffa-Urlauber wissen, dass der September einer des besten Reisemonate ist. Denn ohne den Hitzeschleier der Sommermonate offenbaren sich fantastische Ausblicke auf imposante Klippen und Berge, die Temperaturen pendeln sich bei 24 Grad Celsius ein und die Strände sind weniger überlaufen. Auf Teneriffa gibt es 350 Küstenkilometer zu erkunden: die allseits bekannten weißen Buchten im Südwesten, sowie ruhigere Vulkanstrände wie den malerischen Playa de la Arena; und wenngleich die Strände auch als Highlight Teneriffas gelten, so ist das Inselinnere doch ebenso schön und faszinierend wie die Seeseite.

Teneriffa ist Heimat eines eigenen Nationalparks, sowie zweier Weltkulturerbestätten der UNESCO und beinahe die Hälfte der Insel wurde zum Naturschutzgebiet ernannt. Der Weg zum Teide Nationalpark führt vorbei an Bananenbaumhainen und dem historischen Ort La Orotava und endet am Pico del Teide, der in einem riesigen Vulkankrater sitzt. Im September herrschen die idealen Bedingungen, um den über 3.600 Meter hohen Berg zu Fuß zu erklimmen. Viele Besucher ziehen jedoch die bequemere Variante vor und genießen den spektakulären Ausblick von der Seilbahn aus.

Im Osten der Insel liegen die geheimnisvollen Pyramiden von Güímar, die lange Zeit als nichts weiter als ein landwirtschaftliches Nebenprodukt galten. Der norwegische Anthropologe Thor Heyerdahl kam jedoch zu dem Schluss, es bestehe eine Verbindung zwischen diesen Terrassenbauten und den Pyramiden der alten Ägypter und Azteken. Seine Thesen konnten nie belegt werden, doch seit das Gelände im Jahr 1998 für Besucher geöffnet wurden, kann jeder diese bemerkenswerten Bauwerke bestaunen und seine eigenen Schlüsse ziehen.

Die beliebtesten und folglich belebtesten Resorts, darunter Costa Adeje, Los Cristianos und Playa de las Américas,  sind an der südwestlichen Küste zu finden. Wer es lieber etwas ruhiger mag, dem sei ein Ausflug in den Norden empfohlen, wo weniger bekannte, doch ebenso schöne Gegenden wie Santa Ursula und  Puerto de la Cruz warten. Ein besonderer Geheimtipp ist der nordwestlich gelegene Ort Masca am Fuße des Teno-Gebirges. Allein die Anfahrt ist ein echtes Abenteuer, führt die enge, kurvenreiche Straße doch über so manche tiefe Schlucht. Masca selbst besticht durch seine bezaubernden, weißgetünchten Häuser an den Hängen der Berge. Die sonnenverwöhnte Bucht von Masca lässt sich zu Fuß in etwa drei Stunden erreichen – die Wanderung hinunter zum Wasser ist nicht sonderlich fordernd, lediglich der Rückweg erweist sich als ein wenig anstrengender.

Im Nordosten der Insel finden sich einige unberührte, ländliche Gemeinden. Dominiert wird die Region vom Anaga-Gebirge, einem steilen Massiv, dessen Gipfel dichter Nebelwald begrünt. Die schmalen Pfade des Parque Rural de Anaga führen hinauf bis an die Bergkuppen und hinunter zu Stränden mit schwarzem Sand; und so bietet sich Wanderern ein facettenreiches Angebot an Ausflugszielen. Entlang der Hänge, in Höhlenformationen und an den felsigen Stränden finden sich immer wieder kleine, ruhige Siedlungen, darunter auch Taganana, ein äußerst charmantes, traditionelles Fischerdörfchen.

Engel & Völkers ist auf Teneriffa mit mehreren Shops vertreten und  somit bestens positioniert, um Sie bei der Suche nach dem idealen Feriendomizil vor Ort zu unterstützen. Weitere Informationen finden Sie auf der E&V Webseite.


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