Travel Tuesday: Universitätsstädte

Travel Tuesday: UniversitätsstädteMan muss kein Student sein, um dem Charme historischer Universitätsstädte zu verfallen. Die Bevölkerung stammt meist aus aller Herren Länder, ist liberal und hochgebildet und dank des steten Zustroms neuer Einwohner stehen diese Städte nie still. Das Potenzial und die Begeisterungsfähigkeit dieser Städte spürt man als Besucher in jedem Winkel. Abgesehen von Bildung und Atmosphäre bieten Universitätsstädte meist auch pulsierendes Nachtleben, inklusive zahlreicher Bars und Restaurants, sowie diverse, innovative Groß- und Kleinunternehmen. Obwohl die drei Städte, die wir Ihnen heute vorstellen möchten, was Landschaft, Klima und Geschichte angeht nicht unterschiedlicher sein könnten, verfügen sie doch alle über die typischen Vorzüge einer Universitätsstadt.

Valparaiso, Chile
Diese Stadt am Meer, die ganze vier Hochschulen beherbergt, verwöhnt Studenten und Bewohner mit atemberaubender Aussicht auf den Pazifik, Sonnenschein und faszinierender Architektur in Hülle und Fülle. Sie wurde im frühen 19. Jahrhundert als wichtiger, internationaler Umschlaghafen gegründet, dessen Altstadtviertel mit dem denkmalgeschützten, historischen Seilbahnsystem mittlerweile Teil des UNESCO Welterbes ist.

Die von den Einheimischen liebevoll „Valpo“ genannte Stadt gilt als bohemehaft und zieht Studenten, Künstler und Musiker gleichermaßen an. Aus diesem Grund sind günstigere Immobilien meist recht heiß umkämpft, obwohl es natürlich auch gefragte Anwesen aus der Kolonialzeit gibt, die für weit über 200 Millionen Chilenische Pesos, das sind umgerechnet etwa 273.000 Euro, den Besitzer wechseln.

Cambridge, England
Cambridge, eine der weltweit ältesten Universitäten, verbindet eine nun schon 800 Jahre andauernde Rivalität mit Oxford, von den hiesigen Studenten lediglich als „die andere Uni“ tituliert. Die insgesamt 31 Colleges der Universität Cambridge sind über die gesamte Stadt verstreut, wobei die majestätische, im gotischen Stil erbaute King´s College Chapel das wahrscheinlich bekannteste Gebäude ist. Obwohl man von London aus mit dem Zug nicht einmal eine Stunde bis nach Cambridge unterwegs ist, hat sich die Universitätsstadt ihren ländlichen Charme bewahrt, was zu großen Teilen der Erhaltung des historischen Stadtkerns und der Grünflächen der Colleges geschuldet ist. Diese werden übrigens „Backs“ genannt und säumen die Ufer des Flusses Cam.

Ein hoher Prozentsatz der Immobilien in Cambridge befindet sich im Besitz der Colleges, die den Wohnraum ihren Studenten zur Verfügung stellen. Aus diesem Grund ist der hiesige Immobilienmarkt heiß umkämpft. Doch vor den Toren der Stadt finden sich einige malerische Dörfer, die gerade beim Universitätspersonal recht beliebt sind, dauert die tägliche Fahrradfahrt zur Arbeit doch nur ein paar Minuten länger als wohnte man direkt in Cambridge. Der Ruf der Stadt als Heimat der geistigen Elite bezieht sich übrigens nicht nur auf Studenten und Professoren, haben sich hier doch auch diverse innovative Technologieunternehmen angesiedelt, was Cambridge den Spitznamen „Silicone Fen“ – das Silicone Valley im Marschland Ostenglands – einbrachte.

Uppsala, Schweden
Die Universität Uppsala wurde im Jahr 1477 gegründet und ist die älteste Hochschule Schwedens. Ähnlich wie in Cambridge lässt sich auch hier – angesichts der vielen historischen Bauten, die das Stadtbild gerade im Zentrum noch heute prägen – nicht verleugnen, welch großen Einfluss die Universität auf Uppsala hatte und hat. Doch nicht nur die Hochschule selbst, auch ihre zahlreichen Studenten aus allen Teilen der Welt sowie die Expat-Gemeinde haben ihre Spuren hinterlassen, denn dank der multikulturellen Bevölkerung kann man hier in den diversen Restaurants und Imbissbuden aus einem gastronomisch vielfältigen Angebot wählen. Zu verstehen, warum es so viele Menschen hierher zieht, fällt nicht schwer, schließlich ist die Stadt nicht nur ästhetisch äußerst ansprechend, sondern sie glänzt auch mit der niedrigsten Arbeitslosenquote in ganz Schweden. Um von A nach B zu kommen, schwingen sich die meisten Bewohner Uppsalas auf ihr Fahrrad. Doch dank der erst kürzlich erfolgten Modernisierung des ohnehin schon ausgezeichneten öffentlichen Verkehrssystems, gelangt man jetzt noch unkomplizierter und schneller nach Stockholm und in andere Städte, was Uppsala auch für Pendler attraktiv macht.

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