Umsatz mit Eigentumswohnungen: Berlin ist Spitzenreiter

  • Transaktionsvolumen Ein- und Zweifamilienhäuser: Milliardenmarke geknackt
  • Bis zu 15.000 Euro pro Quadratmeter für eine Eigentumswohnung

 

Hamburg, den 14. November 2014. 2013 verzeichnete Berlin im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser den größten Umsatzanstieg unter den Top-10-Städten Deutschlands. So legte laut Gutachterausschuss das Transaktionsvolumen um 16,4 Prozent gegenüber 2012 auf 1,159 Mrd. zu. Damit knackte die Hauptstadt erstmals die Milliardenmarke. Zudem hat Berlin im Segment der Eigentumswohnungen mit einem Umsatz von 4,332 Mrd. Euro München von der Spitzenposition verdrängt. Dies ist das Ergebnis des von Engel & Völkers veröffentlichten „Wohnimmobilien Marktbericht Deutschland 2014/2015“.

„Dieser Umsatzanstieg lässt sich einerseits durch eine gestiegene Anzahl an verkauften Wohnungen und Häusern erklären. Andererseits zahlten Käufer im Jahr 2013 im Durchschnitt mehr für ihre Immobilie als 2012“, sagt Sebastian Fischer, Geschäftsführender Gesellschafter von Engel & Völkers in Berlin-Mitte. So beobachtete Engel & Völkers in einigen Lagen und Segmenten im ersten Halbjahr 2014 wie bereits im Jahr zuvor einen Anstieg der Preisuntergrenzen. Der Preisanstieg ist nicht ausschließlich auf Luxusimmobilien beschränkt, in einfachen und mittleren Lagen sind ebenfalls Steigerungen erkennbar. Prestigeobjekte wie das Yoo in Mitte bleiben jedoch weiterhin begehrt und erzielten in der Spitze bis zu 15.000 Euro pro Quadratmeter. Für Villen mit Seeblick wurden im ersten Halbjahr 2014 in Toplagen wie Zehlendorf Höchstpreise von bis zu 4,5 Mio. Euro aufgerufen.

Gleichermaßen beliebt: Stadtwohnung im Zentrum und Villa im Grünen

1a-Lagen befinden sich unverändert im historischen Zentrum von Berlin rund um den Gendarmenmarkt, den Hackeschen Markt und den Prachtboulevard Unter den Linden. Hier zählen topsanierte Altbauwohnungen und luxuriöse Neubau-Penthäuser mit gehobener Ausstattung und großzügigen Grundrissen zu den gesuchten Objekten. Ebenfalls stark nachgefragt sind die Stadtteile Prenzlauer Berg, Schöneberg, Kreuzberg, Charlottenburg und Wilmersdorf. Auch ruhige Lagen im Grünen wie Spandau oder Frohnau sowie die Köpenicker Wasserlagen und das Villengebiet Friedrichshagen erfreuen sich großer Beliebtheit. „Familien schätzen hier die hohe Lebensqualität sowie die gute Infrastruktur und Anbindung“, sagt Oliver Giersch, Geschäftsführender Gesellschafter von Engel & Völkers in Berlin-Köpenick.

Nachfrage von ausländischen Käufern bleibt hoch

Angesichts des anhaltenden Bevölkerungswachstums, der hohen Nachfrage und des weiterhin niedrigen Zinsniveaus geht Engel & Völkers davon aus, dass auch 2015 im Segment der Eigentumswohnungen die Preise in allen Lagen und Segmenten weiter steigen werden. Auch bei Ein- und Zweifamilienhäusern sowie im Mietsegment zeigt in einigen Lagen die Preiskurve nach oben. „Die Kauf- und Mietpreise ziehen nicht mehr so rasant an wie in den vergangenen Jahren, wir gehen jedoch weiterhin von moderatem Wachstum aus“, so Sebastian Fischer. Besonders bei internationalen Käufern wird Berlin weiterhin ein beliebter Investitionsstandort bleiben, da die Miet- und Kaufpreise im Vergleich zu anderen europäischen Hauptstädten wie Paris oder London moderat erscheinen.

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PM Umsatz mit Eigentumswohnungen – Berlin ist Spitzenreiter

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