Wissenswertes über die Insel Sylt

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Buhnen

Buhnen, im friesischen Buunen genannt sind Bauwerke die an der Westseite von Sylt dem Küstenschutz dienen und hier seid ca. 1869 zum Einsatz kommen. Die Buhnen ragen rechtwinklig zum Strand bis zu 100 m ins Meer hinaus. Mit den Buhnen sollte die Strömung vor der Westküste beruhigt und Sandablagerungen ermöglicht werden. Teilweise wurden sie den Lahnungen nach gebaut. Die ersten Buhnen wurden aus Eichenholzstämmen in Doppelreihe gebaut und dazwischen mit Steinen und Reisig aufgefüllt. 1927 stellte man auf  Eisen um und seit den 1950er Jahren auf Stahlbeton. Bis zu neun Meter wurden die Spundwände in den sandigen Boden eingerammt. Zwischen Westerland und List entstanden so bis Ende der 1920er Jahre 100 Buhnen die durchnummeriert wurden.

Leider blieb die erhoffte Wirkung, die küstenparallele Strömung des Meeres vom Strand fernzuhalten und so die Insel besser erhalten zu können, aus. Heute tauchen die Stahlspundwände mit dem Rückgang der Küstenlinie wieder auf und werden Stück für Stück entfernt. Mit Warnschildern wird auf die noch vorhandenen Buhnenreste auf der Westseite hingewiesen, da hier besondere Strömungsverhältnisse herrschen und die Badegäste in diese hineingeraten und sich an den Buhnen verletzen könnten.

Die „Buhne 16“ nördlich von Kampen, gelangte zu Besonderer Bekanntheit. Dazu mehr im nächsten Beitrag…

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