Wissenswertes über die Insel Sylt

Blog-Leuchturm-Immobilien-Immonilienmakler-Sylt-264x200Füürtoorner – Leuchttürme auf Sylt

Sylt verfügt insgesamt über fünf Leuchttürme, die in den Himmel ragen  – aufgrund der Untiefen rund um die Insel für die Schifffahrt zwingend erforderlich, beliebt aber auch bei Insulanern und Touristen als Standesamt oder beliebtes Fotoobjekt.

Leuchttürme befinden sich an navigatorisch wichtigen Orten entlang der Küste. Mit dem hellen Leuchtfeuer und dem meist auffallenden Anstrich sind sie für die Schifffahrt bei Tag und Nacht und aus großer Entfernung gut sichtbar und zu unterscheiden.

Die erste Leuchtbake auf dem Ellenbogen wurde 1852 errichtet, seit dem wird den Schiffen auch vor der Westküste Schleswig-Holsteins der Weg gezeigt.

Mit 38 Metern und 179 Treppenstufen ist das „Rote-Kliff-Feuer“ von Kampen das höchste Leuchtfeuer der Insel aus dem Jahr 1855 im Auftrag vom dänischen König Friedrich VII erbaut. Zunächst wurde als Lichtquelle Rüböl (Rapsöl) und französischer Lampendocht verwendet, abgelöst von Petroleum und Steinöl, bis im Jahr 1929 auf Elektrizität umgestellt wurde. Seine aktuelle Farbkombination aus weiß und einem breiten schwarzen Streifen erhielt er 1953. Das Leuchtfeuer befindet sich auf 62 Metern über Normal Null und ist in einer Entfernung von bis zu 45 km zu sehen.

Im nördlichen Teil Kampens steht „der kleine Leuchtturm von Kampen“, er ist 11,5 Meter hoch, achteckig und aus rotem Backstein gebaut. 1913 bis 1975 diente er als Quermarkenfeuer zur Mahnung der Kursänderung für die Seefahrer wegen einer vor der Küste liegenden Sandbank. 1975 übernahm das „Rote-Kliff-Feuer“ die Warnbefeuerung. Seitdem dient er als sogenannte Tagessichtmarke, als Wahrzeichen und Sympathieträger für Kampen und die Insel.

Mit 33,5 Metern Höhe liegt der Leuchtturm „Hörnumer-Odde“ insgesamt 48 Meter über Normal Null und strahlt mit einer Reichweite von 50 km an der deutschen Küste am Hellsten. Der rote Turm mit weißem Band  wurde im Jahr 1907 in Betrieb genommen und diente zweitweise als Schule für die Kinder des Ortes. Besichtigungen sind jederzeit möglich, gerne dient dieser Turm für  Standesamtliche Trauungen.

Als Einfahrt in das „Lister Tief“ stehen seit 1857 auf dem Ellenbogen zwei stählerne Leuchttürme – als nördlichstes Gebäude Deutschlands das „West-Feuer“ mit 11 Metern und das rot-weiße „List-Ost“-Feuer mit 12 Metern Höhe.

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