Wissenswertes über die Insel Sylt

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Ringreiten hat seinen Ursprung in den Turnierspielen aus dem Mittelalter und lebte später in den Geschicklichkeitsübungen der Reiter weiter. Seid ca. dem 18 Jahrhundert schlossen sich Reiter, bzw. Wettkämpfer zu Gilden zusammen und stellten Spielregeln auf.

Ringreiten ist ein Wett- und Geschicklichkeitsspiel zu Pferde. Der Reiter muss im Galopp mit einer ca. zwei Meter langen Lanze einen kleinen Ring (12mm – 25mm Durchmesser) aus Messing, der an dem sogenannten Galig hängt, aufspießen. Der Galig ist eine Konstruktion, die einem Galgen ähnelt und besteht aus zwei senkrechten Pfählen, zwischen die heute eine lockere Leine mit Magnet für den Ring gespannt wird. Früher wurde hier ein weiterer Pfahl verwendet und waagerecht auf die beiden anderen Pfähle gelegt, an dem der Ring befestigt wurde.

Der Reiter, der die meisten kleinen Ringe gestochen hat, bekommt die „Königswürde“ und hat somit dieses Turnier gewonnen. Am letzten Turniertag findet das sogenannte “Amtsringreiten” statt, woran die vier besten Reiter und Reiterinnen eines Vereins teilnehmen.

Die ersten Ringreiterspiele auf Sylt fanden im Jahr 1841 und 1843 statt, wobei hier nur Männer teilnehmen durften, die Frauen sind erst seit den 1980er Jahren dabei.

Ringreiten ist eine lange Tradition im Norden und es finden auch heute noch jedes Jahr von April/Mai bis September Turniere in Norddeutschland, unter anderem auch auf Sylt statt.

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