Engel & Völkers Wohnimmobilien Marktbericht Köln 2014/15

Die Preise für Wohnimmobilien in Köln sind im ersten Halbjahr 2014 in nahezu allen Lagen und Segmenten gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Grund dafür ist die kontinuierlich steigende Bevölkerungszahl, die, gemeinsam mit dem historisch niedrigen Zinsniveau, für eine anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnraum in der rheinländischen Millionenmetropole sorgt. Dies ist das Ergebnis des von Engel & Völkers veröffentlichten „Wohnimmobilien Marktbericht Deutschland 2014/2015“.

E&V_DMB_Residential_2014_Preise_KölnSo haben sich nach Einschätzung von Engel & Völkers die Spitzenwerte für Eigentumswohnungen im ersten Halbjahr 2014 auf 10.000 Euro pro Quadratmeter erhöht. „Diese Preise wurden für neuwertige Objekte in Toplagen wie Rheinauhafen und Lindenthal aufgerufen“, sagt Burkard Brinkmann, Geschäftsführer von Engel & Völkers in Köln. Damit weist Köln nach anderen Metropolen wie München, Hamburg, Berlin, Frankfurt und Stuttgart die höchsten Quadratmeterpreise für Wohnungen in Deutschland auf. Das hohe Preisniveau zeigt sich auch im Ranking der Transaktionsvolumina von Eigentumswohnungen 2013. Mit einem Umsatz von rund 1,25 Mrd. Euro erzielte Köln Platz 4. Den gleichen Platz belegt Köln im Ranking von Ein- und Zweifamilienhäusern.

In guten Lagen wie Teilen von Braunsfeld und Klettenberg reichte die Preisspanne bei Eigentumswohnungen in der ersten Jahreshälfte 2014 von 2.600 bis zu 6.000 Euro pro Quadratmeter. Die Preise für Mietwohnungen begannen bei 5,50 Euro pro Quadratmeter in einfachen Lagen und reichten bis zu 21 Euro pro Quadratmeter in 1a-Lagen. Für Ein- und Zweifamilienhäuser zahlten Käufer in der oberen Preisklasse bis zu 3,85 Mio. Euro.

 

Urbane Lagen rücken in den Fokus von jungen Käufern

Bei Kaufinteressenten besonders hoch im Kurs stehen die Einfamilienhaus- und Villenlagen in Marienburg, Rodenkirchen, Lindenthal-Deckstein, Junkersdorf und Hahnwald. In diesen Stadtteilen werden Immobilien mit Garten und einer Wohnfläche ab 180 Quadratmetern gesucht. Von der steigenden Nachfrage nach Wohnraum in urbanen Regionen profitieren vor allem Gürtellagen wie Neuehrenfeld, Sülz und Bayenthal. Hier suchen junge Familien nach Altbauten in gutem Zustand. Bei gut situierten Best Agern erfreuen sich großzügige Eigentumswohnungen in Lindenthal, Braunsfeld und in den Innenstadtlagen großer Beliebtheit.

 

Ausblick: Angebot an Wohnraum wird knapp bleiben

Aufgrund dieser steigenden Beliebtheit dürften die zentrumsnahen Lagen mit guter Infrastruktur weiter an Wert gewinnen. Die Stadt begegnet der hohen Nachfrage mit der Genehmigung zahlreicher Neubauprojekte. „Wir gehen davon aus, dass nicht nur in den sehr guten, sondern auch in den guten und mittleren Lagen die Wohnimmobilienpreise weiterhin steigen werden“, so Burkard Brinkmann abschließend. Denn das Angebot an Wohnraum dürfte auch trotz erhöhter Neubauaktivität knapp bleiben. Dennoch prüfen die Käufer zunehmend kritisch das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Engel & Völkers Wohnimmobilien Marktbericht Köln 2014/15

 

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