Zauberhafte Adventskalender

Zauberhafte AdventskalenderBereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts verkürzen wir uns die Wartezeit auf das Weihnachtsfest mit Adventskalendern. Die frühen Varianten dieser Kalender hatten jedoch mit den bunten Kreationen, die uns heute die Vorweihnachtszeit versüßen, wenig gemein:

Damals versahen deutsche Protestanten ihre Haustüren mit 24 Kreidezeichen und mit jedem Tag wurde eine dieser Markierungen entfernt. Erst im 20. Jahrhundert entstanden die ersten modernen Adventskalender, die von der Münchener Druckerei Reichhold & Lang in Massenproduktion hergestellt wurden. Allerdings dauerte es noch geraume Zeit, genauer gesagt bis zum Ende des zweiten Weltkriegs, bevor die Kalender ihren weltweiten Siegeszug antreten konnten. Heutzutage erfreuen sie sich international, vor allem in den USA, großer Beliebtheit.  Über die Jahre hat sich das Konzept des Adventskalenders weiterentwickelt und so gibt es mittlerweile zahllose Varianten, angefangen beim Gourmet-Kalender, über künstlerisch wertvolle Exemplare bis hin zu interaktiven Kreationen. Hier möchten wir Ihnen einige originelle Beispiele vorstellen.

Fotokalender

Solche Kalender sind immer wieder aufs Neue schön anzusehen und eignen sich gerade zur Weihnachtszeit als stimmungsvolle Dekoration. Dabei lassen sie sich ganz leicht selbst herstellen. Dazu benötigen Sie lediglich eine Schnur, Kärtchen aus Tonpapier oder Karton, Büroklemmen und 24 Bilder Ihrer Wahl – am besten Familienfotos, stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen oder weihnachtliche Motive. Legen Sie für jeden Tag zwei Kärtchen bereit: auf das Eine kleben Sie ein Bild, das Andere wird in festlicher Schriftart mit einer Zahl versehen. Nun legen Sie beide Kärtchen übereinander, das Datierte obenauf, und fixieren sie mit einer Klemme. Dann werden die Kärtchen auf die Schnur gefädelt. Indem Sie Tag für Tag die Deckblätter abziehen, entsteht langsam eine ganz persönliche, weihnachtliche Bildergalerie.

Tafelkalender

Besonders in traditionellem Interieur kommen diese Adventskalender mit ihrem rustikalen Charme besonders gut zur Geltung. Die Größe der Holzplatte, die als Grundlage für die Tafel dient, und endgültiges Design, können Sie nach Ihren eigenen Vorstellungen selbst bestimmen. Zuerst muss das Brett mit Tafelfarbe gestrichen werden. Ist die Farbe getrocknet, können Sie mit Kreide die Ziffern 1 bis 24 auf die Tafel malen und anschließend kleine Papiertüten oder Stoffbeutel mit Süßigkeiten und anderen Kleinigkeiten daran befestigen.

Kuvertkalender

Diese Adventskalender sind kinderleicht selbst zu machen, sehen dabei jedoch ziemlich raffiniert aus. Um solch einen Kalender herzustellen, können Sie entweder haushaltsübliche Umschläge verwenden, oder bereits nummerierte, zu Jahreszeit oder Anlass passende Kuverts in einem gut sortierten Schreibwarenladen kaufen. Befestigen Sie die Umschläge mit Kleber oder Wäscheklammern an einem Band und befüllen Sie diese mit Süßem oder kleinen, nicht zu schweren Geschenken.

Minimalistische Adventskalender

Wer geradliniges Design und neutrale Töne liebt, für den ist ein minimalistischer Adventskalender genau das Richtige. Aus 24 kleinen Kartonschachteln, die an einer mit Leinen bezogenen Pinnwand befestigt werden, lässt sich solch ein Kalender ganz leicht selbst anfertigen. Die Zahlen für die Schachteldeckel schneiden Sie am besten aus weißem Pergamentpapier aus. Da Sie die Größe der Behälter selbst wählen können, bietet solch ein Kalender viel Flexibilität.

„Ginvents“-Kalender

Hierbei handelt es sich um einen eher ungewöhnlichen, doch exklusiven Adventskalender. Hinter jedem seiner 24 Türchen verbirgt sich je ein Fläschchen Gin, wodurch man die Gelegenheit hat, unterschiedliche Sorten Gin zu kosten, ohne in eine ganze Flasche investieren zu müssen. Dabei umfasst das Angebot neben bekannten Marken auch seltene Raritäten. 


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