So funktioniert die Mietpreisbremse: Engel & Völkers informiert über Gesetzesnovelle

Voraussichtlich ab dem 01. Juni 2015 gilt die von der Bundesregierung eingeführte Mietpreisbremse.

Mit dieser soll künftig die Erhöhung der Mieten gedeckelt werden. Die Mietpreisbremse ist Teil der

Mietrechtsreform, die auch das Bestellerprinzip regelt.

 

Doch was bedeutet dieser Beschluss konkret für Vermieter und Mietinteressenten?

 

Die Mietpreisbremse besagt, dass bei Neuvermietungen die Mietpreise höchstens zehn Prozent über

der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen dürfen. Damit soll verhindert werden, dass in Regionen mit

hoher Angebotsknappheit an Wohnraum die Mieten zu rasant steigen. Dies betrifft vor allem die

beliebten Wohnlagen in Ballungsgebieten. Für welche Regionen die Mietpreisbremse gelten soll,

obliegt den Bundesländern. Die Länder erhalten für die Dauer von fünf Jahren die Möglichkeit,

Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt auszuweisen und hier die Mietpreisbremse einzuführen.

Nicht betroffen von dieser Regelung sind Erstvermietungen in Neubauten und

Anschlussvermietungen nach umfassenden Modernisierungen.

Vermieter, deren Wohnung in einer ausgewiesenen Region liegt, sollten sich über die ortsübliche

Vergleichsmiete in Kenntnis setzen. Eine wichtige Orientierung dabei bietet der Mietspiegel. Dieser

muss für die jeweilige Wohnung hinsichtlich der Größe anwendbar und mit dem Mietvertrag

vergleichbar sein. Liegt kein Mietspiegel zu einer bestimmten Region oder Lage vor und besteht für

den Mieter auch kein Zugang zu anderen Informationen über die ortsübliche Vergleichsmiete, so hat

er einen Auskunftsanspruch gegen den Vermieter. Der Mieter kann zum Beispiel den Vermieter um

Auskunft über die vorherige Miethöhe bitten.

 

Sie suchen eine Mietwohnung oder möchten Ihr Objekt schnell und zum korrekten Marktpreis

vermieten? Oder haben Sie allgemeine Fragen zur Mietpreisbremse?

 

In unserem Engel & Völkers Shop Verden beraten wir Sie jederzeit gerne!

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