Immobilienpreise in Konstanz pendeln sich auf Höchstniveau ein

  • Zahlreiche Neubauprojekte nehmen dem Markt ein wenig den Druck

 

Hamburg, den 22. Januar 2015. Nachdem der Konstanzer Wohnimmobilienmarkt in den vergangenen Jahren starke Preisanstiege erfahren hat, haben sich die Preise in allen Segmenten und Lagen seit 2013 auf gleichbleibend hohem Niveau eingependelt. In den Toplagen wie Petershausen Ost kosteten Ein- und Zweifamilienhäuser im ersten Halbjahr 2014 bis zu 2,5 Mio. Euro. Die Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen in guten Lagen wie Allmannsdorf, Petershausen West und Paradies lagen zwischen 3.000 und 5.000 Euro. Am günstigsten sind die Preise nach wie vor in den zentrumsfernen Stadtteilen wie Wollmatingen und in Dingelsdorf. Dies geht aus dem von Engel & Völkers veröffentlichten „Wohnimmobilien Marktbericht Deutschland 2014/2015“ hervor.

Verhältnismäßig hohe Anzahl an Investoren im Wohnimmobilien-Segment
„Familien, junge Paare, Investoren, Studenten und ältere Käuferschichten suchen gleichermaßen nach Immobilien im Konstanzer Stadtgebiet. Vor allem die besonders begehrten Seegrundstücke sind jedoch Mangelware“, sagt Sven Schäfer, Geschäftsführender Gesellschafter von Engel & Völkers in Konstanz.
Die Nähe zur Schweiz mit dem starken Schweizer Franken zieht Kapitalanleger wie auch Arbeitspendler aus dem Nachbarland an. Das Verhältnis von Eigennutzern zu Investoren liegt bei 40 zu 60 Prozent. Die gefragtesten Stadtteile sind das Musikerviertel in Petershausen Ost, Paradies, die Altstadt sowie Allmannsdorf und Staad. Zu den wichtigsten Kriterien zählen eine gute Infrastruktur und die Nähe zur Innenstadt. Dadurch sind vor allem die zentrumsnahen Stadtteile in Konstanz stark nachgefragt. Auch die Ortsteile, die nah am See liegen, erfreuen sich sehr großer Beliebtheit.

Verkaufsumsatz mit Häusern ist 2013 um 66 Prozent gestiegen
In Konstanz wurden 2013 bereits fast zwei Drittel mehr Wohnungen fertiggestellt als 2012. In der Anzahl der Verkäufe von Eigentumswohnungen schlägt sich der Anstieg allerdings noch nicht nieder. So wurden 2013 laut Gutachterausschuss mit 639 Wohnungen deutlich weniger Immobilien in diesem Segment verkauft als in den beiden Jahren zuvor. Im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser legten die Anzahl der Verkäufe sowie der dazugehörige Verkaufsumsatz (66 Prozent) zu. Durchschnittlich zahlten Käufer knapp 600.000 Euro für ein Haus – das sind ca. 25 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Da Konstanz 2013 die Anzahl der Baugenehmigungen im Wohnungs-Segment fast verdoppelt hat, dürfte das Angebot an Neubauobjekten in den kommenden Jahren deutlich zunehmen. Engel & Völkers geht davon aus, dass sich die Preise für Wohnimmobilien weiterhin auf hohem Niveau bewegen werden. Nur für Topimmobilien ist mit einer leichten Preissteigerung zu rechnen.

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