Leicht steigende Wohnimmobilienpreise in Nürnberg

  • Eigentumswohnungen: Nürnberg belegt Rang acht im Umsatzranking

Hamburg, den 06. März 2015. Die Preiskurve auf dem Nürnberger Wohnimmobilienmarkt entwickelt sich insgesamt weiter nach oben. Während die unteren Preisgrenzen im ersten Halbjahr 2014 in nahezu allen Lagen und Segmenten stabil blieben, haben die Preisobergrenzen fast überall gegenüber dem Vorjahr zugelegt. Die Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen in sehr guten Lagen sind in der Spitze auf 4.500 Euro gestiegen, in einfachen Lagen auf 1.800 Euro. Ein- und Zweifamilienhäuser in guter Lage stiegen auf 1 Mio. Euro und mehr. Das Mietsegment verzeichnete leichte Preisanstiege in den einfachen, guten und sehr guten Lagen. Dies geht aus dem von Engel & Völkers veröffentlichten „Wohnimmobilien Marktbericht Deutschland 2014/2015“ hervor.

Die hohe Nachfrage und das geringe Wachstumspotenzial werden nach Einschätzung von Engel & Völkers auch im Jahr 2015 die Wohnimmobilienpreise in allen Lagen und Segmenten weiter steigen lassen. „Für diese Entwicklung spricht im Eigentumswohnungsmarkt das zunehmende Interesse institutioneller Anleger an Wohnraum in Nürnberg“, sagt Hans-Joachim Böttcher, Geschäftsführender Gesellschafter von Engel & Völkers in Nürnberg.

  • Gesucht: Penthäuser und Altbauwohnungen im Zentrum
  • Zu den gefragten Lagen gehört St. Johannis mit vielen Altbauten im Jugendstil und der kurzen Entfernung zur Innenstadt. Auch St. Sebald ist mit seinem historischen Gebäudebestand und durch die zentrale Lage direkt unterhalb der Nürnberger Burg eine der Topadressen. „Gesucht werden hier Eigentumswohnungen, insbesondere Penthäuser und Altbauwohnungen“, sagt Hans-Joachim Böttcher weiter. Ebenfalls großer Beliebtheit erfreuen sich die östlich liegenden Stadtteile Ebensee, Mögeldorf und Erlenstegen. „Hier suchen überwiegend kaufkraftstarke Familien nach Villen und Einfamilienhäusern“, so Hans-Joachim Böttcher. Zuzügler aus dem Umland – darunter Best Ager – erhöhen den Nachfragedruck nach Wohnraum. Die bezogen auf die Einwohnerzahl geringe Fläche Nürnbergs begrenzt allerdings das Wachstumspotenzial der Stadt.

    Die Anzahl der Verkäufe von Ein- und Zweifamilienhäusern ist seit 2011 leicht rückläufig, das dazugehörige Verkaufsvolumen stieg hingegen kontinuierlich an. Diese Entwicklung führte dazu, dass Käufer 2013 mit rund 324.800 Euro durchschnittlich 7 Prozent mehr für ihr Haus zahlten. Im Segment der Eigentumswohnungen sank die Anzahl der Verkäufe auf 3.397, das dazugehörige Verkaufsvolumen lag bei 518,0 Mio. Euro. Damit liegt Nürnberg bundesweit auf Rang acht der Städte mit dem umsatzstärksten Markt für Eigentumswohnungen. Im Durchschnitt wurden in Nürnberg 152.500 Euro für eine Eigentumswohnung gezahlt. Das sind 7 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Dies lässt sich mit dem Anstieg der Neubauverkäufe gegenüber 2012 erklären.

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