Meine persönlichen Karrieretipps: Vorstandsvorsitzender Sven Odia

Meine persönlichen Karrieretipps: Vorstandsvorsitzender Sven Odia Seine Karriere liest sich wie der perfekte Aufstieg, vom Azubi zum CEO. Sven Odia ist seit 17 Jahren für Engel & Völkers tätig: Nach seiner Ausbildung zum Kaufmann der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft bei Engel & Völkers erwarb er 1999 eine der ersten Engel & Völkers Lizenzen auf Mallorca. Diese war so erfolgreich, dass die Engel & Völkers AG sie zu einem späteren Zeitpunkt übernahm und selbst weiter betrieb. 2001 wurde Sven Odia Geschäftsführender Gesellschafter der Engel & Völkers International GmbH, bevor er 2006 in den Vorstand der Engel & Völkers AG aufstieg und 2007 Anteilseigner wurde. Wir haben ihn nach dem Geheimnis hinter diesem einzigartigen Aufstieg befragt:

Das Geheimnis ist in erster Linie eine große Ambition und Passion für die Immobilienbranche. Als ich mich 1996 um den Ausbildungsplatz als Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft beworben habe, war es die Faszination für Immobilien, die mich vorangetrieben hat.

Was ist hilfreich, wenn man auf der Karriereleiter nach oben klettern möchte?

Mein Tipp: Regelmäßig innehalten und fühlen, ob man noch auf dem richtigen Weg ist. Ich habe bei Engel & Völkers eine Entwicklung durchgemacht, da ich nie vergessen habe,  auf meine Bedürfnisse und Ziele zu hören. Diese können sich im Laufe eines Berufslebens ändern und dann gilt es, in sich hineinzuhorchen. Ich kann von mir behaupten, nicht betriebsblind geworden zu sein, obgleich ich seit 17 Jahren unter der gleichen Marke arbeite. Ganz bewusst habe ich verschiedene Stationen durchlaufen: Als Makler in Spanien habe ich die professionelle Dienstleistung, die wir unseren Kunden anbieten, verinnerlicht und wichtige Erkenntnisse daraus gewonnen. Wenn man dann Jahre später in der Hamburger Unternehmenszentrale an einer internationalen Markenstrategie feilt, kann es sehr nützlich sein, das operative Geschäft von der Pike auf gelernt zu haben. Ein weiterer Tipp, den ich angehenden Immobilienberatern oder bestehenden Mitarbeitern auf den Weg geben möchte, ist es, keinen Schritt zu bereuen und auch mal etwas riskieren. No risk, no fun! Ob es der Schritt in die Selbständigkeit ist oder die Präsentation in englischer Sprache – im Berufsalltag gehören Hürden und Ängste dazu und man kann immer nur dazulernen. Jeder Schritt ist hilfreich und jede Herausforderung bringt neue Erkenntnisse mit sich.

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