Paradiesvögel: Familienspass beim Suchen der gefiederten Freunde

Von Geogette Hayter

 

Eine Wanderung oder Fahrt durch das Tramontana Gebirge ist bereits ein Abenteuer für sich. Wenn man dann noch Glück hat und einen vom Aussterben bedrohten Mönchsgeier oder Rotmilan zu Gesicht bekommt ist dies alles andere als langweilig. Eine blosse Fahrt auf den Landstrassen am Stadtrand von Pollensa und Alcudia wird Sie näher an die gefiederten Freunde bringen ohne dass Sie dabei besonders viel Ausschau halten  müssen. Der Wiedehopf mit seiner unverwechselbaren gefiederten Krone ist ein exotisch aussehendes Wesen. Er wird häufig gesehen etwa wie der Haussperling.

 

Bienenfresser ( Merops Apiaster ) Bild bei Manuel Martín

Bienenfresser ( Merops Apiaster ) Bild bei Manuel Martín

Mallorca’s vielseitige Landschaften beheimaten mehr als 300 endemische und Zugvögel insbesondere im Frühling. April und Mai ist die beste Zeit um einen Blick auf die besten unter Ihnen zu werfen. Ob mit Vogelerkennungsbuch und Fernglas, oder mit Kindern und älteren Verwandten. Die Möglichkeiten sind endlos und jeder kann mitmachen. Von den Bergen bis zum Flachland kann man wandern, Fahrrad fahren oder mit dem Auto fahren ohne enttäuscht zu werden.

Ein guter Ausgangspunkt ist La Gola in Puerto Pollensa, ein kleines Feuchtgebiet mit einem Besucherzentrum. Dieses informiert welche Vögel man  im Norden womöglich sehen wird. Es ist ein schöner Ausflugsort um mit kleinen Kindern zu kommen. Ein befestigter Weg führt durch das Areal. Für einen Vorgeschmack auf das was über dem Tramontana Gebirge fliegt gibt es einen kurzen Wanderweg runter nach Cala Boquer, hinter Puerto Pollensa wo Sie Zugvögel wie den Wespenbussard sowie zahlreiche lokale Besucher wie den Crag Martins und Grasmücken vorfinden können.

Zu Fuss und per Fahrrad sind die besten Wege um Mallorcas Sumpfgebiet das S´Albufera Naturschutzgebiet in Playa de Muro zu erkunden. Es erstreckt sich über eine Fläche von 1600 Hektar und hat eine spezielle Schutzgebiet für Vögel und ist die Heimat einer großen Vielfalt von Enten, Reiher, Wattvögel, Seeschwalben und Grasmücken und ist ganzjährig geöffnet.

Es wurden von Zeit zu Zeit 2 Drittel aller in Mallorca vorkommender Vögel hier gesichtet.

Es gibt ein Besucherzentrum und mehrere gut ausgeschriebene Wander-und Fahrradwege bis zu 10 Km mit Aussichtspunkten. Ein grossartiger Ort um zu picknicken und den Tag in der Natur zu verbringen.

Auf dem Weg hoch zum Cap de Formentor können Ihnen Eleonorenfalken  begegnen. Vorbei an Lluc und weiter zum Cuber Stausee können Ihnen bis zu zehn verschiedene Raubvögel begegnen, darunter Zwerg – und Steinadler, Schwarz-und Schmutzgeier und einige der spektakulärsten Landschaften im Mittelmeerraum.

Es ist ratsam den Anorak mit einzupacken. Sollte Sie ein überraschender Aprilschauer erwischen so können Sie problemlos die aufgeweichten Brötchen eintauschen gegen frisch gebackenes mallorquinisches Brot, Serrano-Schinken und Käse aus der Region.

Die Thermoskanne können Sie ersetzen durch einen Flachmann gefüllt mit Wein aus der Region für einen wirklich tollen Tag „Birding“.

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