Travel Tuesday: Toronto

Travel Tuesday: TorontoDank der herrlichen Lage am Ufer des Ontariosees, nahe der Grenze zwischen  Kanada und den Vereinigten Staaten, genießt Toronto im In- und Ausland seit Langem den Ruf, einer der beliebtesten Orte zum Wohnen und Arbeiten zu sein. Zudem gilt Toronto als multikulturellste Stadt der Welt, weswegen Besucher und Einwanderer aus aller Herren Länder hier stets herzlich und meist sogar in der eigenen Muttersprache empfangen werden.

Die kanadische Metropole ist in 140 unterschiedliche Bezirke unterteilt. Ihre Straßen sind sauber und sicher und da das Stadtbild eher flach ist, lässt sie sich ganz hervorragend zu Fuß oder auf dem Fahrrad erkunden. Außerdem verfügt Toronto über ein flächendeckendes öffentliches Verkehrsnetz mit Bussen, Straßen- und Untergrundbahnen. Die Nähe zum Ontariosee sorgt für milde, wenngleich auch schneereiche Winter. Sobald die kalte Jahreszeit anbricht, schießen hier die Eisbahnen wie Pilze aus dem Boden. Toronto allein hat über 50 stimmungsvolle Schlittschuhbahnen zu bieten, darunter auch der atemberaubende Eislaufplatz am Nathan Phillips Square mit seinen spektakulären Lichtbögen.

In den Sommermonaten hingegen laden der See und die vielen Sandstrände entlang des Ufers zum Schwimmen und Sonnenbaden ein. Ebenso empfehlenswert ist ein gemütliches Picknick im beliebten High Park oder auf der lauschigen, grünen Insel Ward´s Island, die vom Stadtzentrum aus leicht mit der Fähre zu erreichen ist. Wer Toronto besucht, der sollte auf jeden Fall einen Abstecher zu den Niagarafällen machen: Dieses Naturwunder ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert und liegt nur anderthalb Autostunden außerhalb der Stadt.

Im Jahr 2014 feierte das Royal Ontario Museum sein hundertjähriges Bestehen. Es beherbergt die umfangreichste naturgeschichtliche Sammlung Kanadas, sowie einige wertvolle Beispiele chinesischer Baukunst, internationaler Trachten und Kunst. Bei Kindern ist das Museum wegen seiner riesigen Fledermaushöhle besonders beliebt. Sie ist einer echten Höhle auf Jamaica nachempfunden und bietet Besuchern mit über 800 Modell-Fledermäusen die Möglichkeit, mehr über diese geheimnisvollen, nachtaktiven Tiere zu erfahren. Trotz der beindruckenden, einem Kristall nachempfundenen Fassade des Museums, ist und bleibt der CN Tower das markanteste Gebäude der Stadt. Er wurde in den 1970er Jahren als Telekommunikationszentrum erbaut, doch heute befindet sich hier – in etwa 356 Metern Höhe – ein Restaurant. Adrenalin-Junkies sei der sogenannte „Edge Walk“ empfohlen: ein schwindelerregender Spaziergang rund um das Dach des Fernsehturms.

Das preisgekrönte Lokal „360″ bietet seinen Gästen neben dem wahrlich atemberaubenden Ausblick Klassiker der kanadischen Küche, wie etwa scharf angebratenen Salm und Kürbis-Käsekuchen mit Ahorncreme. Feinschmeckern sei ein Besuch des St. Lawrence Lebensmittelmarkts empfohlen, der weltweit als einer der besten seiner Art gilt. Hier werden abgelagerter kanadischer Cheddar, frische Kaffeebohnen, herrlich duftende Zimtschnecken und viele weitere Delikatessen angeboten.

Alljährlich findet in der Stadt das Toronto Fringe Theatre Festival statt. Im Rahmen dieser Kleinkunsttage haben Besucher die Möglichkeit, innovative Produktionen mit namhaften und noch unbekannten Schauspielern zu sehen. Jeden September ist es dann an der Zeit für das Toronto International Film Festival, bei dem die besten kanadischen und internationalen Filme gezeigt werden und das ein fester Termin für viele Hollywood-Größen, sowie Stars aus aller Welt ist. Das Programm der Filmfestspiele erstreckt sich über das gesamte Jahr und umfasst neben Kinovorführungen auch Vorträge und Workshops. Ein weiteres kulturelles Highlight sind die Aufführungen des ebenfalls in Toronto beheimateten National Ballet of Canada, das Jahr für Jahr nicht nur das klassische Ballett „Der Nussknacker“ auf die Bühne bringt, sondern mit einem bunten Reigen zeitgenössischer und traditioneller Stücke aufwartet, darunter auch eine dynamische Inszenierung von „Alice im Wunderland“.

Angesichts des stetig wachsenden Wohnungsmarkts und der stabilen politischen und wirtschaftlichen Lage ist die Attraktivität Torontos leicht nachvollziehbar. Dank der konservativen Hypothekenvergabe blieb die Stadt von den Auswirkungen der internationalen Immobilienkrise größtenteils verschont, weswegen sie als sicherer Investitionsstandort gilt.

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