Wohnimmobilienmarkt Bremen: Lagen in zweiter Reihe holen auf

  • Engel & Völkers erwartet Anstieg der Mietpreise

Hamburg, den 30. Januar 2015. In der Hansestadt trifft eine unverändert hohe Nachfrage nach Wohnraum auf ein begrenztes Angebot. Die Stadt reagiert mit der Ausweisung von Neubauflächen. Gleichzeitig weichen Käufer und Mieter zunehmend mehr auf die zentralen Randlagen aus. Dies geht aus dem von Engel & Völkers veröffentlichten „Wohnimmobilien Marktbericht 2014/2015“ hervor.

In den Toplagen Bremens ist das Angebot an Wohnraum nach wie vor rar. So kommen in den begehrten Stadtteilen Mitte, Schwachhausen und Östliche Vorstadt Wohnungen und Häuser nur selten auf den Markt. „Angesichts der Angebotsknappheit in den sehr guten Lagen stellen wir ein steigendes Interesse an Wohnimmobilien in Lagen in zweiter Reihe fest. Zu diesen zählt zum Beispiel der Stadtteil Hastedt“, sagt Thorsten Michels, Geschäftsführender Gesellschafter von Engel & Völkers in Bremen. Von dem begrenzten Immobilienangebot im Zentrum profitieren auch Stadtteile in Ortsrandlage wie Burglesum. Die Kombination aus grünem und maritimem Wohnen zu vergleichsweise moderaten Preisen lassen diese Gebiete immer stärker in den Fokus von Kaufinteressenten rücken.

Stabile Preisentwicklung auf hohem Niveau

Trotz des Nachfrageüberhangs pendeln sich die Preise für Wohnimmobilien derzeit auf hohem Niveau ein, wie der Vergleich des ersten Halbjahrs 2014 mit dem Vorjahr zeigt. Im Schnitt wurden für hochwertig ausgestattete Häuser in Toplagen bis zu 1,65 Mio. Euro aufgerufen. Die Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen reichten von 900 Euro in einfachen Lagen bis zu 3.700 Euro in sehr guten Lagen. Die Mieten in den sehr guten Lagen haben im Maximum auf 13,50 Euro pro Quadratmeter angezogen. In den guten bis einfachen Lagen blieb das Mietsegment unverändert. „In nahezu allen Lagen gehen wir davon aus, dass die Mietpreise weiter steigen werden“, sagt Michels.

Steigende Neubauaktivität

Die Stadt Bremen reagiert auf die Angebotsknappheit, indem sie brachliegende Flächen für potenzielle Wohnraumnutzung ausweist. Eine rege Neubauentwicklung verzeichnet auch die Überseestadt, welche zunehmend an Attraktivität gewinnt.

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PM Wohnimmobilienmarkt Bremen – Lagen in zweiter Reihe holen auf

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