Porto, Portugal: Hohe Nachfrage und geringes Angebot lassen Preise steigen

Die Küstenstadt Porto liegt im Norden Portugals, an der Mündung des Flusses Douro, und ist mit rund 240.000 Einwohnern nach Lissabon die zweitgrößte Stadt des Landes. Porto gehört zu den wichtigsten Wirtschafts- und Industriestandorten in Portugal und ist das  Zentrum der Portweinproduktion. Die kulturelle und landschaftliche Vielfalt, die Nähe zum Atlantischen Ozean sowie historische Bauten verleihen dem Ort einen ganz besonderen Charme. So zieht die portugiesische Stadt mit ihren wunderschönen Häusern, schmalen pittoresken Gassen und zahlreichen Brücken nicht nur nationale sondern auch internationale Kaufinteressenten an. Trotz der Pandemie zeigt sich der Immobilienmarkt in Porto preisstabil: „Seit 2013 ist die Nachfrage nach Immobilien in und um Porto um etwa 40 Prozent gestiegen, denn die Preise liegen hier noch auf einem relativ moderaten Niveau. Da das derzeitige Angebot die Nachfrage jedoch nicht decken kann kommt es auch hier zu einem kontinuierlichen Preisanstieg”, so Gustavo Soares, Geschäftsführender Gesellschafter von Engel & Völkers Porto. 

Hamburg - (Bildquelle: Engel & Völkers Porto Foz)

Zweitwohnsitze immer beliebter

In Porto sind rund 60 Prozent aller Objekttransaktionen auf portugiesische Kunden zurückzuführen, internationale Kunden machen etwa 40 Prozent aus. Letztere stammen vorwiegend aus Frankreich, Brasilien, Großbritannien und Deutschland. Seit dem Corona-Lockdown sehnen sich immer mehr Menschen nach einem Ferienhaus in der Natur oder am Meer. So kam es in den vergangenen Monaten zu einer signifikant steigenden Nachfrage nach Zweitwohnsitzen. „Unsere Kunden sind seit Corona vermehrt auf der Suche nach einem Zufluchtsort mit viel Ruhe und Privatsphäre, der ihnen die Möglichkeit gibt Kontakten aus dem Weg zu gehen und die Ferien in den eigenen vier Wänden zu verbringen. In Zeiten von Niedrigzins sind Ferienimmobilien eine krisensichere Kapitalanlage“, so Gustavo Soares. 

Immobilien in Küstenregionen besonders gefragt

Mit noblen, traditionellen Villen, kleinen Hotels, zahlreichen Restaurants und wunderschönen Sandstränden, gehört Foz do Douro zu den teuersten Vierteln rund um Porto. Der Stadtteil liegt im Mündungsbereich des Flusses Duero, direkt am Atlantik und ist dank dieser einzigartigen Lage insbesondere bei vermögenden Kunden sehr begehrt. Im 1. Quartal 2021 wurden hier für erstklassige Eigentumswohnungen Quadratmeterpreise zwischen 3.100 Euro und 5.500 Euro aufgerufen. Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser lagen zwischen 1,25 und 3 Millionen Euro.
Auch die Ortsteile Nevogilde und Aldoar zählen zu den begehrtesten Lagen Portos. In Nevogilde lagen die Quadratmeterpreise für Wohnungen im 1. Quartal 2021 zwischen 3.100 Euro und 5.500 Euro, wohingegen Einfamilienhäuser Preise zwischen 1,1 und 1,5 Millionen Euro erreichten.
Die Spitzenpreise für Wohnungen in Aldoar lagen im gleichen Zeitraum bei bis zu 4.400 Euro pro Quadratmeter, während Ein- und Zweifamilienhäuser Kaufpreise von bis zu 1,5 Millionen Euro erzielten. Die Corona-Pandemie hat auch bei portugiesischen Käufern die Wohnbedürfnisse verändert, sodass die Nachfrage nach Immobilien mit mehr Platz im Innen- und Außenbereich gestiegen ist. „Viele unserer Kunden haben während der Ausgangssperren und der Reisebeschränkungen festgestellt, dass ihr aktuelles Zuhause nicht mehr ihren Vorstellungen entspricht. Junge Paare und Familien mit Kindern sind besonders auf der Suche nach modernen, hochwertig ausgestatteten Penthousewohnungen sowie erstklassigen Villen mit Gärten, die eine gute Work-Life-Balance und Home Office in den eigenen vier Wänden ermöglichen”, erklärt Gustavo Soares. Sehr beliebt bei nationalen und internationalen Käufern sind auch die Gebiete entlang der Küste von Vila Nova de Gaia und Matosinhos.

Ausblick: Ruhestand in Porto immer beliebter

Der Immobilienmarkt in Portugal hat sich auch in Krisenzeiten als sichere Option für Anleger bewiesen. Somit rechnet Engel & Völkers für 2021 mit einer kontinuierlichen Preisentwicklung und einem Anstieg der Transaktionen. Besonders ältere Kunden aus dem Ausland haben den Küstenort für sich entdeckt: „Seit einigen Jahren schon siedeln viele Pensionäre aus Europa nach Porto über, um hier ihren Ruhestand zu verbringen. Sie schätzen die hohe Lebensqualität, das ganzjährig angenehme Klima, die schönen Küsten und die moderaten Immobilienpreise verbunden mit relativ niedrigen Lebenshaltungskosten. 2009 kam es zu Änderungen im portugiesischen Rentensteuergesetz, sodass es Auswanderern, insbesondere aus der EU, noch einfacher und attraktiver gemacht wird, Portugal als ihren Alterssitz zu wählen”, resümiert Gustavo Soares. 

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