Tipps für das ökologische Bauen

Im Rahmen der Living Building Challenge stellt die gemeinnützige Umweltorganisation Living Future Institute in Seattle eine Frage, die zum Nachdenken anregt: „Was wäre, wenn jedes Design und jede Konstruktion die Welt zu einem besseren Ort machte?“

Zur Realisierung dieses utopischen Ideals kann jeder von uns beitragen, beispielsweise indem wir beim Hausbau auf schädliche Chemikalien verzichten und stattdessen auf Naturmaterialien setzen. Dadurch wächst nicht nur das eigene Wohlbefinden, sondern auch der spätere Wiederverkaufswert. Wie Sie vom Fundament bis zum Dach ökologisch bauen, erfahren Sie hier.

Hamburg - Verbannen Sie Schadstoffe aus Ihrem Haus und setzen Sie auf ökologisches Bauen.

Verarbeiten Sie organische und nachhaltige Materialien

Massivholz gilt beim ökologischen Bauen als bevorzugtes Material, da es allergenfrei, atmungsaktiv und organisch ist. Wir empfehlen gedübeltes Brettstapelholz, denn es ermöglicht eine solide Holzkonstruktion ganz ohne Nägel oder Leim, der schädliche Chemikalien enthalten kann. Greifen Sie bei der Gestaltung des Innenbereichs zu Materialien ohne halogenierte Flammschutzmittel, beispielsweise Wollteppiche. Oder folgen Sie dem Beispiel von Architekturgrößen wie Frank Lloyd Wright und Alvar Aalto, die schon früh mit umweltverträglichem Kork arbeiteten. Dieses Naturprodukt besticht durch geringes Gewicht und Nachhaltigkeit.

Setzen Sie auf natürliche Isolierung

Bei der Gebäudedämmung kommt oftmals Sprühschaum zum Einsatz. Allerdings enthalten diese Produkte womöglich Flammschutzmittel, die zu Asthmaanfällen führen und Beschwerden wie tränende Augen oder Kopfschmerzen zur Folge haben können. Als natürliche Alternative empfehlen wir beispielsweise chemiefreie Steinwolle, bei deren Produktion zudem weniger Müll entsteht. Wer das Außergewöhnliche liebt, lässt sich stattdessen einfach vom berühmten Architekten Le Corbusier inspirieren, und baut auf Stelzen. Das sorgt für verbesserte Luftzirkulation, ermöglicht die Fußbodenisolierung mit Steinwolle und macht ein Betonfundament überflüssig.

Orientieren Sie sich am Passivhaus-Standard

Die International Passive House Association gibt den Zertifizierungsstandard für Passivhäuser aus. Dabei stehen Nachhaltigkeit und Wohnkomfort im Mittelpunkt. Ihr Ziel ist, eine schrittweise Anleitung für ökologisches Bauen zu liefern. Durch Einhaltung der Kriterien zur Zertifizierung von Passivhaus-Komponenten soll ein luftdichtes Gebäude entstehen, das weitestgehend ohne Kühl- und Heizsysteme auskommt. Dreifach verglaste Fenster, isolierte Rahmen und die stete Zuführung frischer Luft, die durch eine Belüftungsanlage gefiltert wurde, sorgen für maximalen Komfort und eine ganzjährig konstante Temperatur.

Achten Sie auf gute Ventilation und verzichten Sie auf VOCs

VOCs beziehungsweise flüchtige organische Verbindungen, wie etwa Benzol oder Dichlormethan, finden sich in zahlreichen Innenausbauprodukten. Holzwerkstoffe wie Span- und Furnierplatten enthalten derweil oft Formaldehyd. Das Einatmen der Dämpfe oder kleinster Partikel kann zu diversen Gesundheitsproblemen führen, angefangen bei Nierenschäden bis hin zu Krebs. Lassen Sie Baustoffe vor deren Verwendung deshalb einige Wochen ausgasen. Halten Sie außerdem nach Farben und Lacken Ausschau, die frei von flüchtigen organischen Verbindungen sind. Lüften Sie Ihr Eigenheim während des Bauprozesses gründlich, um verbliebene schädliche Gase loszuwerden.

Integrieren Sie natürliche Elemente in das Design

Bauen Sie Ihr Zuhause aus Naturmaterialien und versuchen Sie, diese auch bei der Inneneinrichtung aufzugreifen. Wie wäre es zum Beispiel mit Möbeln im Stil der 1950er Jahre? Sie verleihen Ihren Räumen zeitloses Flair und bestehen in der Regel aus hochwertigem Hartholz. In unseren Experten-Tipps für die erfolgreiche Hausrenovierung betonten wir bereits die positiven Auswirkungen von Tageslicht im Eigenheim. Denn ein lichtdurchflutetes Haus wirkt nicht nur freundlicher und heller, es begünstigt auch die geistige und körperliche Gesundheit seiner Bewohner. Folgen Sie den Prinzipien des Modernismus und schaffen Sie mit offenen Räumen, Sonnenlicht und frischer Luft hygienischen, mikrobenfreien Wohnraum.

Möchten auch Sie ökologisch bauen? Dann investieren Sie unbedingt in organische, nachhaltige Materialien ohne schädliche Chemikalien und planen Sie die Inneneinrichtung mit Bedacht. Grüne Immobilien nützen sowohl der Umwelt als auch ihren Bewohnern, steigern sie doch auf kurze wie lange Sicht unser Wohlbefinden.

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