Der Weihnachtsbaum zwischen Tradition und Moderne

Die Ursprünge unserer Tradition, das Weihnachtsfest mit einem prachtvoll geschmückten Baum zu begehen, liegen schon viele Jahrhunderte zurück. Er gilt als Hoffnungsträger und das satte Grün seiner Zweige ist ein Symbol für die Lebenskraft. Doch warum mögen wir ihn so?

Ein festlich erleuchteter Baum weckt Kindheitserinnerungen in uns und wir spüren sie wieder, unsere kindliche Vorfreude auf das Fest. So ist es uns jedes Jahr wieder zur Weihnachtszeit ein Bedürfnis, dieser liebgewonnenen Tradition Ausdruck zu verleihen.

Hamburg - Wie die Tradition des festlich geschmückten Weihnachtsbaums mit mehr Nachhaltigkeit gepflegt werden kann. Die Antwort in unserem neuen Blogpost!

Bäume und unsere Verbindung zur Natur

2020 als das Jahr der Veränderungen hat einmal mehr gezeigt, wie viel Kraft uns die Verbindung zur Natur geben kann. Umgeben von frischer Luft und Landschaft lassen wir den Alltag hinter uns und tanken neue Energien. Und unter dem Blätterdach eines Waldes fühlen wir uns auf eine ganz besondere Art und Weise geborgen.

Wir können den Brauch des Weihnachtsbaumes auch auf eine moderne und nachhaltigere Weise pflegen und weiterleben lassen, wenn wir nicht mehr möchten, dass jedes Jahr zu Weihnachten unser Baum wenige Tage nach dem Fest einfach nur noch entsorgt werden kann. Wir werden mit diesen Überlegungen auch bei unseren Kindern ihr Gespür für die Natur und ein Verständnis für die großen Zusammenhänge im Ökosystem wecken.

Alternativen zum geschlagenen Baum – leihen statt kaufen - pflanzen statt fällen

Die Auswahl an Alternativen ist gar nicht mehr so gering. Und es bedeutet mitnichten, auf einen echten Christbaum verzichten zu müssen. Wird der Baum mit Wurzelwerk ausgegraben, kann er später wieder in die Erde gesetzt werden. In früheren Zeiten war es üblich, die kleinen Weihnachtsbäume mit Ballen Jahr für Jahr in den eigenen Vorgarten zu setzen. Sie wurden dann zwar mit der Zeit ein imposanter Blickfang, ließen aber auch kaum mehr das Tageslicht durch die Fenster.

Heute bieten allerorts Baumschulen, Höfe und Händler Christbäume im Topf zum Kauf und sogar als Leihgabe an. Sie organisieren die Rücknahme und das Wiedereinsetzen ihrer Bäume in die Natur als ökologisch runde Lösung. So bleibt im Vorgarten Platz und Licht für die Lieblingspflanzen. Auch das Angebot einiger Organisationen, für jeden Baum einen neuen zu pflanzen, setzt ein positives Signal.

Regional und biologisch

Ähnlich wie bei unseren Lebensmitteln können wir uns auch bei der Wahl des Weihnachtsbaumes für Regionalität und Nachhaltigkeit entscheiden. Der Baum vom Bauernhof am Stadtrand bedeutet Frische und die Unterstützung eines regionalen Betriebes. Gleichzeitig finden Sie hier eher heimische Baumarten.

Ein Tipp des NABU ist es, Bäume von sogenannten Sonderflächen zu wählen. Diese liegen zum Beispiel unter Leitungstrassen, sind aber Teil regionaler Forstbetriebe. Auch das BIO Siegel hilft bei der Entscheidung für mehr Nachhaltigkeit, denn bei diesen Aufzuchten wird auf Pestizide und Wachstumsbeschleuniger verzichtet.

Tanne, Fichte oder Kiefer?

Für welchen Baum Sie Sich entscheiden, das ist immer wieder eine Sache des ganz persönlichen Geschmacks. Sie leuchten in unterschiedlichen Farbschattierungen von dunkelgrün über blau bis silbern. Unterschiede gibt es in der Stärke der Zweige und besonders die Fichtenarten verströmen einen weihnachtlich-herben Waldduft. Raumgröße und Deckenhöhe des zukünftigen Standplatzes sind zu bedenkende Faktoren.

Ein schlanker, hochgewachsener Baum kann nur auf einem ihm entsprechenden Platz zum Beispiel in einem Atrium, einem puristischen Loft oder einer offenen Eingangshalle seine Ausstrahlung entfalten. Aber auch bei weniger Platzangebot finden sich mit kleinen, bauchigen Bäumchen schöne Lösungen. Spielen Kinder unter dem Baum, ist die Nordmanntanne mit ihren weichen Nadeln, die nicht stechen, eine Empfehlung.

Zeit für Kreativität

Der Handel bietet Alternativen zum lebenden Baum in allen möglichen Varianten von schlicht bis opulent. LED-Bäume oder Zweige für ein eher modernes Ambiente bedeuten wenig Aufwand, sind wiederverwendbar und könnten sogar das ganze Jahr über als Lichtquelle dienen.

Aber vielleicht ist gerade in diesem Jahr, wo wir alle mehr Zeit zu Hause verbringen, der Advent ein Moment für eine Atempause und der Raum für Kreativität. Einfach mal etwas anders machen.

Es muss nicht immer Tannenoptik sein. Wer es mediterran mag, kann auch wildromantische Olivenzweige schneiden, sie mit Kerzen schmücken und festliche Atmosphäre schaffen. Oder Sie lassen Ihre Kinder oder Enkelkinder deren Wünsche verwirklichen. Draußen im Garten mit ihnen gemeinsam Äste und Blätter sammeln macht Spaß. Die daraus selbstgebastelten Kunstwerke weihnachtlich dekorieren und zusammen das Haus herausputzen, ist wertvolle Familienzeit, die Freude schenkt.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen auch unter den gegeben Umständen eine schöne und besinnliche Vorweihnachtszeit mit viel Zeit füreinander.


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