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Berliner Zinshäuser bleiben trotz hoher Faktoren gefragte Assets

Im zweiten Quartal 2018 stiegen die Kaufpreise für Wohn- und Geschäftshäuser in Berlin gegenüber dem Vorjahr um rund 6,8 Prozent. Trotz durchschnittlicher Renditen unter drei Prozent sorgt die hohe Nachfrage weiterhin für steigende Preise bei einem knappen Angebot. 

Im Büro- sowie im Logistiksegment verursachen mangelnde Flächen ein anhaltendes Mietpreiswachstum. Motor für diese Entwicklung ist das überdurchschnittliche Berliner Wirtschaftswachstum.

Berlin - Im zweiten Quartal 2018 stiegen die Kaufpreise für Wohn- und Geschäftshäuser in Berlin gegenüber dem Vorjahr um rund 6,8 Prozent. Trotz durchschnittlicher Renditen unter drei Prozent sorgt die hohe Nachfrage weiterhin für steigende Preise bei einem knappen Angebot.

Basierend auf einer Stichprobe von 40 einzeln verkauften Wohn- und Geschäftshäusern, die das Maklerhaus Engel & Völkers Commercial im zweiten Quartal in Berlin vermittelt hat, lässt sich eine Steigerung der durchschnittlichen Kaufpreise vom ersten zum zweiten Quartal 2018 um 1,6 Prozent auf 2.693 Euro pro Quadratmeter ableiten.*  Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Quadratmeterpreise um rund 6,8 Prozent. „Wir erwarten ein vergleichbares, moderates Wachstum bis Ende 2018“, so Nicolas Jeissing. 

Die Faktoren legten im zweiten Jahresviertel gegenüber dem Vorquartal um 7,5 Prozent zu und liegen damit im Durchschnitt beim 37,4-Fachen. Damit fielen die Renditen unter die Drei-Prozent-Marke auf 2,67 Prozent. „Wir beobachten, dass Käufer steigende Faktoren weiterhin akzeptieren, da die Wohnungsmieten trotz Mietpreisbremse aufgrund der hohen Wanderungssalden überdurchschnittlich steigen und dieser Trend anhalten wird“, kommentiert Nicolas Jeissing, Geschäftsführer von Engel & Völkers Commercial Berlin. Weitere Details zur Entwicklung des Berliner Zinshausmarkts 2018 bietet der neu erschienene Wohn- und Geschäftshäuser-Marktreport.

Philip Hetzer, Mitglied der Geschäftsleitung bei Engel & Völkers Commercial Berlin, ergänzt: „Durch die Angebotsknappheit in gefragten Citybezirken wie Mitte setzt sich die Ausweichbewegung der Investoren auf dezentrale Lagen wie Pankow, Hellersdorf und auch darüber hinaus weiter fort. Zudem entwickelt sich parallel zum rasanten Berliner Bevölkerungswachstum auch das Umland und bietet in berlinnahen Gemeinden wie Neuenhagen, Panketal und Dallgow zusätzliches Potenzial für Investoren.“

Berlin etabliert sich weiter als Magnet für Start-ups und Investoren

Ungeachtet des zunehmenden Interesses auch an dezentralen Lagen, bleibt die Berliner Innenstadt Anziehungspunkt für Start-ups und Unternehmen der Digitalwirtschaft, die insbesondere im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) einen der großen Wachstumstreiber darstellen. Nach Erhebungen der Investitionsbank Berlin (IBB) entsteht jeder siebte Berliner Job in der Digitalwirtschaft. 2017 wuchs die Beschäftigtenzahl um rund 14 Prozent.
Nicolas Jeissing ist überzeugt: Im Wettbewerb der Start-up-Metropolen ist Berlin auf der Überholspur. „Von insgesamt 4,3 Milliarden Euro, die 2017 in Deutschland in Start-ups investiert wurden, flossen 70 Prozent – rund 3 Milliarden Euro – nach Berlin.“ Die Bundeshauptstadt belegt damit innerhalb Europas den zweiten Platz nach London mit 4,9 Mrd. Euro und liegt noch vor Paris mit 2 Mrd. Euro. Jedes fünfte Berliner Start-up ist von außerhalb zugezogen – der höchste prozentuale Anteil weltweit. Rund 100.000 Beschäftigte zählt die Branche in Berlin. „Die Start-up-Szene wird weiter wachsen und mit ihr das Interesse der Investoren aus dem In- und Ausland“, ergänzt Jeissing.

Berlin - „Die Start-up-Szene in Berlin wird weiter wachsen und mit ihr das Interesse der Investoren aus dem In- und Ausland“, sagt Nicolas Jeissing, Geschäftsführer von Engel & Völkers Commercial Berlin.

Büromieten steigen weiter bei leicht rückläufigem Flächenumsatz

Das internationale Interesse am Start-up-Standort Berlin zeigt sich besonders deutlich auf dem Büroflächenmarkt. Mit dem anhaltenden Boom steigt auch die Spitzenmiete weiter und beträgt im zweiten Quartal 34,90 Euro je Quadratmeter (Q1: 33,50 Euro/m²), während der durchschnittliche Quadratmeterpreis bei 20,60 Euro liegt.
Berlinweit sank der Flächenumsatz leicht auf ca. 200.000 Quadratmeter (–6,5 % gegenüber Q1). „Der bestehende Flächenmangel wird sich im kommenden Jahr fortsetzen, da viele aktuell entstehende Projekte bereits vorvermietet sind“, resümiert Nicolas Jeissing. „Wir gehen davon aus, dass die Angebotssituation erst ab 2020 wieder stabiler wird.“

Spitzenmieten für Industrieflächen steigen um 27 Prozent 

In der Berliner Industrie ist der Flächenumsatz gegenüber dem ersten Quartal um 6,5 Prozent gestiegen. Die Prognose für das Gesamtjahr 2018 fällt wegen des Mangels an Flächen, insbesondere im Logistikbereich, eher konservativ aus: „Wir rechnen mit einem Gesamtergebnis unter 400.000 Quadratmetern“, kommentiert Nicolas Jeissing.
Die hohe Nachfrage lässt die Spitzenmiete für innerstädtische Lager- und Logistikflächen um rund 27 Prozent auf 7 Euro pro Quadratmeter steigen (Q1: 5,50 Euro/m²). In ausgewählten Lagen wie Kreuzberg und Adlershof liegen die Quadratmeterpreise in der Spitze sogar zwischen 9 und 11 Euro.


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