Keine Preisblasenentwicklung in Berlin in Sicht

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Empirica weist in einer kürzlich veröffentlichten Studie auf eine rückläufige Blasengefahr in ganz Deutschland für das erste Quartal 2017 hin. Zwar sind die Kaufpreise für Immobilien gestiegen, doch auch die Mieten haben angezogen. Vor allem in Berlin bleibt die Nachfrage nach Wohnraum hoch. 

Immer wieder tauchen in der Berliner Presse Stimmen auf, die vor einem überhitzten Immobilienmarkt und einer damit einhergehende Immobilienpreisblasengefahr warnen. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsen mahnt beispielsweise die Bundesbank vor Überbewertungen, insbesondere in den deutschen Großstädten.

Doch erst wenn die Kaufpreise durch spekulatives Anlegerverhalten, wie vor der Finanzkrise in den USA, deutlich in die Höhe getrieben werden, die Mieten aber nicht mitziehen, dann besteht die Gefahr einer Überhitzung am Immobilienmarkt. Weitere Ursachen können die Wirtschaftsentwicklung, Erwerbstätigkeit, Entwicklung der Anlagealternativen, demographische Veränderungen, Migration und externe Schocks sein.

Laut aktuellem Mietspiegel ist in Berlin das durchschnittliche Mietpreisniveau seit 2015 jährlich um 4,6 Prozent auf 6,39 Euro gestiegen. Parallel wächst die Nachfrage nach Wohnraum. Im letzten Jahr wurden beispielsweise 13.659 neue Wohnungen fertiggestellt. Bei 60.500 Personen mehr in Berlin (insgesamt 3,671 Mio.) und einer durchschnittlichen Haushaltsgröße von 1,7 wird der hohe Bedarf an Wohnungen jedoch bei weitem nicht gedeckelt. Und bis 2030 soll die Zuwanderung nach Schätzungen um weitere 180.000 Bewohner zunehmen.

Ebenfalls zugelegt hat die Wirtschaftsleistung in der Hauptstadt um 2,7 Prozent, was unter anderem mit der steigenden Bevölkerungszahl zu tun hat. Einkommen und Kaufkraft entwickeln sich positiv. Berlin wird folglich aller Wahrscheinlichkeit nach Europas Start-up-Metropole bleiben und aufgrund der idealen Bedingungen, sei es die gute Lage, die im bundesweiten Vergleich noch immer niedrigen Mieten oder momentan attraktive Finanzierungsmöglichkeiten, immer mehr junge Unternehmer aus der ganzen Welt anlocken. Das macht die Stadt auch für Investoren zum lukrativen Wirtschaftsstandort.

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