#Research: Berliner Mietenniveau im gesamtdeutschen Vergleich niedrig

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Berlin, 30. Mai 2017. Erst kürzlich stellte Katrin Lompscher, Stadtentwicklungssenatorin und LINKE-Abgeordnete, den aktuellen Berliner Mietspiegel vor. Das Ergebnis zeigt, dass die Durchschnittsmieten pro Quadratmeter in den vergangenen zwei Jahren um ca. 9,4 Prozent auf 6,39 Euro gestiegen sind. Der Mietspiegel wird alle zwei Jahre erhoben und gilt ausschließlich für nicht preisgebundene Mietwohnungen. Neubauwohnungen, die nach 2015 gebaut wurden, umfassend sanierte Wohnungen und Sozialwohnungen werden nicht mit einbezogen.

Trotz steigender Mieten ist Wohnen in Berlin weitaus günstiger, als in anderen deutschen Städten. In München beispielsweise müssen Mieter im Durchschnitt eine Kaltmiete von 11,23 Euro pro Quadratmeter aufwenden. Auch hier ist die laut Mietspiegel erfasste Miete um 4,7 Prozent gestiegen. Und auch die Rheinmetropole Köln ermittelte steigende Mieten um 3,5 Prozent auf 8,24 Euro. In Düsseldorf kostet der Quadratmeter derzeit sogar 8,26 Euro. Im Osten Deutschlands sind ebenfalls steigende Mietpreise zu beobachten. Dresdens Durchschnittsmieten sind laut regionalem Mietspiegel um 6,8 Prozent auf 6,09 Euro gestiegen und liegen damit fast auf Hauptstadtniveau.

Parallel zu den steigenden Mieten konnte Berlin 2016 das größte Wirtschaftswachstum und den höchsten Beschäftigungsanstieg aller Bundesländer erzielen. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Erwerbstätigen um 2,5 Prozent, während die Arbeitslosenquote erstmals im einstelligen Bereich bei 9,8 Prozent liegt. Die Berliner Vollzeit-, Teilzeit- und geringfügig Beschäftigten verdienten durchschnittlich 3.152 Euro brutto im Monat. Das waren 2,5 Prozent mehr gegenüber dem Vorjahr. Vollzeitkräfte erhielten 2,1 Prozent mehr Lohn und kamen auf rund 3.924 Euro Bruttomonatsverdienst.

Der Berlin-Boom scheint ungebrochen. Neu-Berliner, Unternehmer und Investoren zieht es in die Stadt, gleichzeitig läuft der Wohnungsneubau nur langsam an. Zwischen 2012 und 2014 verzeichnete die Hauptstadt einen Bevölkerungszuwachs um rund 135.000. Hochrechnungen der Senatsverwaltung zufolge wird die Einwohnerzahl bis 2030 um weitere 266.000 Personen weiterwachsen.

Diese Entwicklung zeigt, dass knapper Wohnraum auch zukünftig ein Problem sein wird, welches langfristig nur durch ein konstruktives Miteinander zwischen Politik und Wohnungseigentümern/Vermietern im Sinne der Berliner Mieterschaft gelöst werden kann. Eine Verschlankung der Prozesse im Rahmen von Baugenehmigungen und zusätzliche Anreize für die Förderung von Wohnungsbau könnten hier zur Entspannung beitragen.  

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